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Cross-party: MEPs want to support the ban on the AfD European Party ESN
Germany🏛️ PoliticsOverlooked from the right24 days ago

Cross-party: MEPs want to support the ban on the AfD European Party ESN

In the European Parliament, pressure is mounting against the far-right ESN party, which includes the German AfD. Several parliamentary factions, including the Greens, Left Party, and Social Democrats, are pushing for the deregistration of ESN due to alleged violations of EU core values such as racism and hate speech. The European Union's party oversight body has indicated potential breaches of these principles by ESN. If successful, this could lead to the loss of EU funding for the party, with over two million euros allocated for 2026.

Die Europäische Union steht vor einem neuen politischen Zwiespaltung, als die EU-Aufsichtsbehörde für europäische politische Parteien (APPF) erstmals einen Antrag zur Deregistrierung einer rechten Partei einreichte. Die betroffene Partei trägt den Namen „Europa der Souveränen Nationen“ (ESN) und ist eng mit der AfD (Alternative für Deutschland) verbunden. Die APPF stellte fest, dass alle neun Mitgliedsparteien der ESN gegen die grundlegenden Werte der EU verstoßen haben, darunter Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechte. Diese Entdeckung löste eine Flut von Reaktionen aus, insbesondere innerhalb des Europäischen Parlaments, wo verschiedene Fraktionen – darunter die Grünen, die Linken und die Sozialdemokraten – eine Prüfung der ESN-Partei fordern.

Der Prozess begann Mitte Mai, als der Direktor der APPF, Pascal Schonard, ein fast 300-seitiges Schreiben an den Rat der Europäischen Union, die Kommission und das Europäische Parlament sandte. Dieses Dokument enthält detaillierte Berichte über Verstöße, die bei allen neun Mitgliedsparteien der ESN dokumentiert wurden. Besonders kritisiert wurde die AfD, die als eine der führenden rechten Parteien im deutschen politischen Leben gilt. Die APPF verwies auf eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Köln, wonach die AfD als „gesichert rechtsextrem“ eingestuft wurde. Dieses Urteil wird als Beweis dafür angesehen, dass die AfD gegen die Menschenwürde und Menschenrechte verstößt. Daneben wurden auch andere ESN-Mitgliedsorganisationen kritisiert, etwa der ungarische Parteiführer László Toroczkai, der eine Roma-Gemeinschaft als „kriminelle Horden“ beschrieb, und ein slowakischer Abgeordneter, dessen Verhalten ebenfalls unter die Lupe genommen wurde.

Die ESN selbst besteht aus verschiedenen nationalen Mitgliedsparteien, darunter die AfD, und ist im Europäischen Parlament durch eine eigene Fraktion vertreten, die aus 27 Abgeordneten besteht. Es ist wichtig zu klären, dass die ESN-Partei und die ESN-Fraktion im Europäischen Parlament unterschiedlich sind. Während die ESN-Partei nationale Parteien vereint und von der EU finanziert wird, bilden die Abgeordneten im Europäischen Parlament gemeinsame Fraktionen, um politische Positionen einzunehmen. Die APPF warb jedoch in ihrem Schreiben darauf hin, dass die ESN-Partei als Dachverband für die einzelnen nationalen Mitgliedsparteien fungiert und daher potenziell für Verstöße gegenüber den EU-Grundwerten verantwortlich gemacht werden kann.

Die Reaktionen innerhalb des Europäischen Parlaments waren schnell und intensiv. Abgeordnete aus verschiedenen Fraktionen, darunter Daniel Freund von den Grünen, betonten, dass es unannehmbar sei, wenn jemand gegen Minderheiten hetzte oder mit den Feinden Europas pakte. Freund betonte, dass solche Handlungen nicht mit Steuergeldern belohnt werden sollten. Die Linken und die Sozialdemokraten stimmten dieser Auffassung zu und forderten eine Prüfung der ESN-Partei. Heike Merten vom BZPP, einem Institut für Parteien- und Parlamentsrecht, betonte, dass ein Verbot der ESN zwar die Finanzierung und den Status der Partei beeinträchtigen würde, aber politisch einen großen Impact hätte. Sie erklärte, dass dies der erste Fall wäre, in dem einer Partei offiziell vorgeworfen wird, gegen die Grundwerte der EU zu verstoßen.

Was als nächstes folgen wird, bleibt unklar. Die APPF wird wahrscheinlich weitere Schritte ergreifen, um die Situation zu klären. Das Europäische Parlament könnte nun entscheiden, ob die ESN-Partei tatsächlich aus dem Register gestrichen werden soll. Allerdings ist es auch möglich, dass die ESN-Partei eine Klage einreicht, um den Antrag zu widerlegen. In jedem Fall zeigt dieses Ereignis, wie komplex die politische Landschaft in der EU geworden ist und wie stark die Diskussionen über die Grundwerte der Union und deren Schutz im Vordergrund stehen.

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2 reports

Die Welt logoDie WeltIndependent🔒Left24 days ago
AfD is a member: Violations of fundamental values EU factions demand a ban on the right-wing ESN party

The article reports that the European Parliament factions have called for a ban on the far-right ESN party, citing violations of fundamental values.

Bias read (Left): The article frames the call for a ban on the far-right ESN party as a response to 'violations of fundamental values,' which aligns with left-leaning perspectives that emphasize social inclusion and democratic principles. The emphasis on banning a far-right group suggests an ideological stance rather

CORRECTIV logoCORRECTIVIndependentLeft25 days ago
Cross-party: MEPs want to support the ban on the AfD European Party ESN

In the European Parliament, pressure is mounting against the far-right ESN party, which includes the German AfD. Several parliamentary factions, including the Greens, Left Party, and Social Democrats, are pushing for the deregistration of ESN due to alleged violations of EU core values such as racism and hate speech. The European Union's party oversight body has indicated potential breaches of these principles by ESN. If successful, this could lead to the loss of EU funding for the party, with over two million euros allocated for 2026.

Bias read (Left): The article uses strong condemnatory language toward the ESN party, describing it as promoting hatred against minorities, collaborating with enemies of Europe, and inciting racism. It frames the push for deregistration as a necessary action to prevent the party from receiving public funds, aligning

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