Ein Proof-of-Concept-Exploit (PoC) für eine Sicherheitslücke in Exchange-Servern wurde kurz vor dem Wochenende veröffentlicht, was Angriffe auf verwundbare Server ermöglichen könnte. Das CERT-Bund des BSI teilt mit, dass 85 Prozent der On-Premises-Exchange-Server in Deutschland weiterhin anfällig sind. Die Lücke CVE-2026-62911 wurde von Microsoft im August mit einem Patch geschlossen, doch viele Server haben den Update nicht angewandt. Das BSI warnt dringend, dass Betreiber die Updates sofort anwenden sollten. Für Exchange 2016 und 2019 ist der reguläre Support seit Oktober 2025 beendet, wodurch nur Teilnehmer am kostenpflichtigen ESU-Patchprogramm aktualisiert werden können. Laut BSI sind bislang nur neun dieser Server mit Patches versehen worden. Das BSI rät zudem zur Beschränkung von Internet-Zugriffen auf Exchange-Dienste.
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