Der Bonitätsbewerter Crif hat vom Obersten Gerichtshof (OGH) in Österreich bestätigt bekommen, dass sein Geschäftsmodell – die Berechnung von Bonitätsscores basierend ausschließlich auf Alter und Wohnort – grundsätzlich zulässig ist. Dies gilt, obwohl Crif keine echten Daten über das tatsächliche Zahlungsverhalten der Verbraucher besitzt. Der OGH verwies auf eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), wonach solche Bewertungen berechtigte Interessen der Kreditbranche und der sozioökonomischen Interessen des Sektors vertreten. Crif kauft Adressdaten von AZ Direct ein und verwendet sie, um Verbraucher zu identifizieren und Bonitätsscores zu erstellen, was zu abgelehnten Krediten oder höheren Kosten führen kann. Obwohl die Nutzung von Daten ohne Zahlungserfahrungen als Einflussnahme auf Grundrechte angesehen wird, hält der OGH dies für rechtmäßig, da die Interessen der Kreditauskunftei den Schutz der Gläubiger überwiegen.
Bias read (Center): Die Berichterstattung bleibt neutral und berichtet sowohl über die rechtliche Bestätigung des Geschäftsmodells von Crif als auch über die Kritikpunkte wie die mangelnde Qualität der Daten und potenzielle Auswirkungen auf Verbraucher. Es wird nicht eine politische Richtung bevorzugt, sondern die Rech






