BMW hat den neuen X5 vorgestellt, und zwar als eines der technologisch fortschrittlichsten SUVs seiner Klasse. Dieses Modell markiert einen Wendepunkt in der Strategie des deutschen Automobilherstellers, der sich bewusst gegen eine vollständige Ausrichtung auf batterieelektrische Antriebe stellt, obwohl seine Elektromodelle bereits zu einem signifikanten Teil des Geschäfts beitragen. Der Begriff „technologieoffenheit“ ist in den letzten Monaten zu einem Schlüsselbegriff im Diskurs um die Zukunft der Mobilität geworden. BMW nutzt diesen Begriff, um seine Position zu legitimieren, dass es nicht nur auf die Elektromobilität fixiert ist, sondern vielmehr auf eine Vielfalt an Antriebsarten, die flexibel an die Bedürfnisse der Kunden angepasst werden können.
Das neue Modell ist ein massives SUV mit einer Länge von 4,99 Metern. Sein äußeres Erscheinungsbild ist bullig und fügt sich nahtlos in das Bild typischer SUVs ein. Obwohl es optisch stark dem iX3 ähnelt, bringt es einige individuelle Elemente mit sich, darunter die Nähe der Heckleuchten und das Tagfahrlicht, das vier X-Symbole zeigt. Diese Ähnlichkeit mit dem iX3 deutet darauf hin, dass BMW versucht, sein Design-Konzept zu standardisieren, wodurch Kosten sparen und Effizienz steigern könnte. Allerdings wird der X5 voraussichtlich den iX ablösen, da er in den Abmessungen fast identisch ist.
Ein bemerkenswerter Aspekt des neuen X5 ist die Abschaffung klassischer Türgriffe. Stattdessen sind am unteren Fensterrahmen berührungsempfindliche Flächen installiert, die vermutlich einen Stellmotor aktivieren. Dieser Ansatz wurde ebenfalls von Volvo im EX60 angewandt, und die Reaktionen auf diese Innovation waren gemischt. Viele Nutzer hatten Schwierigkeiten, die Türen zu öffnen, und es gab Bedenken hinsichtlich der Sicherheit im Falle eines Unfalls. Die Frage, ob solche Technologien durch gesetzliche Regelungen oder Hersteller-Einsichten verbessert werden, bleibt offen.
Innerhalb des Innenraums folgt der X5 dem Designschema des iX3, was für diejenigen, die von früheren X5-Modellen herkommen, eine gewisse Vertrautheit bietet. Gleichzeitig ist das Interieur modernisiert worden, mit einer höheren Materialqualität und einem Serienlenkrad, das zwei vertikale Streben besitzt. Das Kombiinstrument ist ersetzt worden durch eine schmale, konfigurierbare Leiste unter der Windschutzscheibe. Diese Lösung wurde im Test des iX3 positiv bewertet, da sie Flexibilität und Benutzerfreundlichkeit kombiniert.
In Bezug auf die Fahrassistenz bleibt BMW für den Moment bei Level 2, da Level 3 nicht für den X5 zugelassen ist. Dennoch bietet das Modell den Autobahnassistenten, der den Fahrer während der Fahrt auf der Autobahn unterstützt. Der Fahrer bleibt jedoch letztlich verantwortlich. Funktionen wie das Einparken über die App oder die Aufzeichnung und Wiederholung von Parkmanövern sind Standard. Diese Features zeigen, dass BMW seine Technologie weiterentwickelt, ohne vollständig auf die Elektromobilität zu verzichten.
Zudem bietet der X5 verschiedene Hybridantriebsvarianten, darunter zwei Plug-in-Hybride mit unterschiedlichen Leistungsn级. Die elektrische Reichweite liegt bei über 80 Kilometern im WLTP-Standard. Interessanterweise entschied sich BMW, ausschließlich Wechselstromladung zu ermöglichen, was im Vergleich zu anderen Plug-in-Hybriden der Konkurrenz als weniger effizient gilt. Der neue batterieelektrische Antrieb im X5 könnte sogar den iX ersetzen, was auf eine strategische Neuausrichtung hinweist. Die Reichweite des iX5 variiert zwischen 645 und 845 Kilometern, was auf eine starke Investition in die Elektrotechnik hindeutet.
2 reports
heise onlineIndependentCenterFactual 85Objective 703 days ago BMW X5 unveiled: the SUV has never been more open to technologyThe article discusses the new BMW X5 model, highlighting its design and technological features while critiquing BMW's approach to electric vehicle development. It notes that despite BMW's success with battery-electric vehicles, the company continues to emphasize 'technology openness' rather than committing to a clear strategy for electrification. The new X5 retains a large SUV shape but shares design elements with the iX3, including a minimalist interior with touch controls replacing traditional door handles. The article questions the practicality of such innovations, particularly regarding door mechanisms, and praises some features like the configurable display strip. It also mentions the lack of Level 3 autonomy in the X5 compared to other models, focusing instead on highway assistance systems.
Bias read (Center): The article presents a balanced critique of BMW's strategies and design choices without overtly favoring any political ideology. While it questions the company's long-term vision for electrification, it does not take a strong ideological stance, maintaining a neutral tone throughout.
Why these scores (Factual 85 · Objective 70): The article provides detailed descriptions of the new BMW X5's design features and technology, such as the absence of traditional door handles and comparisons to the iX model. These details appear consistent with typical automotive reporting. However, the critical tone toward BMW’s 'technologieoffen
HandelsblattIndependent🔒CenterFactual 80Objective 754 days ago Automotive industry: BMW launches electric offensive in the USBMW has launched an aggressive electric vehicle strategy in the United States, a market traditionally dominated by internal combustion engines. The move comes amid growing pressure from environmental regulations and shifting consumer preferences toward sustainable transportation. While Germany remains a stronghold for traditional automotive manufacturing, the U.S. presents both challenges and opportunities for BMW’s transition to electric vehicles. Industry analysts suggest that BMW’s initiative could influence broader trends in the American auto sector, though success will depend on factors such as infrastructure development, regulatory support, and competition from established EV manufacturers.
Bias read (Center): The article reports on BMW's strategic shift toward electric vehicles in the U.S., which is a significant industry development. It does not overtly favor one political ideology over another but highlights the economic and environmental implications of this change. The framing remains neutral, with a
Why these scores (Factual 80 · Objective 75): The article accurately reports BMW's push into electric vehicles in the U.S., aligning with general industry knowledge. It avoids overtly biased language but frames the move as an 'electrooffensive,' which slightly emphasizes the shift toward electrification without providing counterpoints from BMW
★
Keep the news honest.
ObjectiveNews is reader-funded and ad-free — we show you the bias instead of hiding it. Support independent journalism for €5/month.
Become a Supporter