Verteidigungsminister Martin Pfister will den Kauf des Flugabwehrsystems Patriot weiterhin durchziehen, trotz höherer Kosten und Verzögerungen. Ein interner Bericht des Verteidigungsdepartements (VBS) zeigt, dass ein Abbruch des Deals zusätzliche Milliardenkosten und Risiken für die Schweiz bedeuten würde, insbesondere in Bezug auf die US-Zollverhandlungen. Die Schweiz hofft auf einen Deal mit Deutschland und den USA, um die Patriot-Systeme zu erhalten, da sie speziell für die Schweiz konfiguriert sind. Obwohl Deutschland bisher keine klare Position eingenommen hat, wird erwartet, dass Entscheidungen nach der Sommerpause fallen. Pfister plant, die zusätzlichen Kosten im Eilverfahren im Parlament zu beantragen.
Bias read (Center): Der Artikel präsentiert Fakten und Argumente aus verschiedenen Seiten: sowohl die Bedenken des VBS gegenüber den finanziellen und diplomatischen Konsequenzen eines Abbruchs als auch die Haltung Deutschlands, das sich bedeckt hält. Es gibt keine einseitige Darstellung oder starke editorische Prägung.




