Alexander Puhrer, ein ehemaliger Opernsänger, der zur Leiterin eines Kernkraftwerks wechselte, tritt nach wie vor abends auf der Bühne auf, während er das Kernkraftwerk Gösgen im Kanton Solothurn verwaltet. Der 53-jährige Österreicher, der einst Teil des ständigen Ensembles des Grazer Opernhauses war, leitet jetzt über 600 Mitarbeiter an der Anlage, die einen 150-Meter-Kühlturm aufweist, der die lokale Landschaft dominiert. Trotz seiner Verlagerung von der Opernbühne in den Firmenvorstand findet Puhrer immer noch Zeit zum Singen und beschreibt Musik als einen wesentlichen Teil seines Lebens. Puhrers Übergang begann, nachdem er beschlossen hatte, das Familienleben dem anspruchsvollen Zeitplan einer Opernkarriere vorzuziehen.
"Das Theaterleben ist schwer mit dem Familienleben zu kombinieren", erklärte er. Nach der Heirat und der Gründung einer Familie entschied er sich, sich von der Opernwelt zu entfernen.
Seine Frau ermutigte ihn, eine offizielle Ausbildung in Kerntechnik zu absolvieren, ein Vorschlag, der sich als entscheidend erwies. Nur wenige Wochen vor der Fukushima-Katastrophe in Japan beendete Puhrer sein Studium und sicherte sich schließlich seine derzeitige Position. Obwohl er anfangs in Frage stellte, ob er den richtigen Beruf gewählt hatte, sieht er seinen Karrierezug jetzt als Erfolg.
Puhrer selbst erkennt die Synergie zwischen Musik und Wissenschaft an und stellt fest, dass beide Disziplinen Struktur und Logik erfordern. "Jemand, der von Natur aus zu den Wissenschaften geneigt ist, findet oft Resonanz in der Musik", bemerkte er. Trotz seiner beruflichen Verantwortlichkeiten pflegt Puhrer eine tiefe Verbindung zu den Künsten. Er erinnert sich gern daran, den Charakter Papageno in Mozarts Zauberflöte zu spielen, eine seiner Lieblingsrollen. Auch wenn er nicht mehr professionell auftritt, ist das Singen ein wichtiger Teil seiner täglichen Routine. "Ohne das Singen würde sich mein Leben unvollständig anfühlen", gab er zu. Er drückt seine Dankbarkeit aus, dass er seinen Hauptjob mit diesem geliebten Hobby in Einklang bringen konnte.
An einem warmen Sommerabend versammelten sich rund 60 Teilnehmer, um seine Aufführung zu erleben. Die Veranstaltung zeigte, wie seine vielfältigen Interessen sein Leben weiter prägen. Während seine Arbeit im Kernkraftwerk auf unterschiedliche Weise Anerkennung bringt, bleibt der Applaus, den er auf der Bühne erhält, ein Höhepunkt seines Tages.
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SRF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 85Objektivität 78vor 7 Tagen Zweite Karriere – Er führt ein AKW – und singt OpernAlexander Puhrer ist ein ehemaliger Opernsänger, der heute als CEO des Kernkraftwerks Gösgen in der Schweiz fungiert. Er war zuvor Teil des Opernhaus-Ensembles in Graz und wechselte aus familiären Gründen zu seiner aktuellen Rolle, um seine Leidenschaft für das Singen mit seinen beruflichen Verantwortlichkeiten in Einklang zu bringen. Er absolvierte eine Weiterbildung an der ETH Zürich in Kerntechnik, was zu seinem Karrierewechsel führte. Während seine Mitarbeiter zunächst nichts von seinem Opernhintergrund wissen, erkennen sie seine starken Kommunikationsfähigkeiten während der Interaktionen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Erzählung von Puhrer's beruflichem Wandel, ohne offen eine politische Haltung zu bevorzugen.
Warum Faktentreue (85): The article provides a detailed account of Alexander Puhrer's career transition from opera singer to CEO of the Gösgen nuclear power plant. It mentions his current role, his background as a baritone singer, and references to specific operas like 'Die Zauberflöte'. The information aligns with typical
Warum Objektivität (78): The article presents Puhrer's career shift in a balanced manner, focusing on both his professional and personal interests. It avoids taking sides on the controversy around nuclear energy but includes subjective statements like 'Ohne Singen würde in meinem Leben und Alltag etwas fehlen', which reflec
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