Die deutsche Bundesregierung plant, die Subventionen für die Installation klimafreundlicher Heizsysteme wie Wärmepumpen bis 2030 um bis zu 2,1 Milliarden Euro deutlich zu reduzieren. Nach den derzeitigen Regeln erhalten Haushalte mit einem Einkommen von bis zu 50.000 Euro jährlich einen Höchstzuschuss von 16.500 Euro, dieser wird jedoch auf 6.600 Euro reduziert. Haushalte mit einem Einkommen von weniger als 30.000 Euro pro Jahr könnten 2026 und 2027 eine etwas höhere Unterstützung erhalten, aber diese wird letztendlich ebenfalls sinken. Die neuen Vorschriften beinhalten ein sozial geschichteteres System, das höhere Boni für einkommensschwache Haushalte bietet, obwohl diese Boni im Laufe der Zeit sinken werden. Zusätzlich werden der "Klimabonus" für den schnellen Austausch von Heizgeräten mit fossilen Brennstoffen und der "Effizienzbonus" für besonders effiziente Systeme schrittweise abgeschafft.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über vorgeschlagene Änderungen der staatlichen Subventionen für klimafreundliche Heizsysteme.




