Im August 2026 veröffentlichten drei prominente Ökonomen, Peter Ireland, Stephen Miran und Nouriel Roubini, ein Papier, in dem sie sich für einen "weichen Monetarismus" als potenziellen Rahmen für die Steuerung des Ansatzes der Federal Reserve zur Inflation aussprachen. Das Papier zielt darauf ab, Kevin Warsh, den neu ernannten Fed-Vorsitzenden, zu beeinflussen, der zuvor bei Milton Friedman in Stanford studiert hatte. Die Autoren argumentieren für die Wiederbelebung von Aspekten der monetaristischen Doktrin Friedmans, die die Kontrolle der Geldmenge betont, obwohl sie sie mit modernen Werkzeugen wie dem Divisia-Index präsentieren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Debatte über den Monetarismus in ausgewogener Weise und diskutiert sowohl die vorgeschlagene Wiederbelebung der Theorie als auch die historischen Kritiken dagegen.


