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Zollstreit mit den USA – Parmelin: «Es gibt keine Sicherheiten mehr in dieser Welt»
CH🏛️ Politikvor 3 Tagen

Zollstreit mit den USA – Parmelin: «Es gibt keine Sicherheiten mehr in dieser Welt»

Bundespräsident Guy Parmelin hat nach einer Verhandlung mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer bestätigt, dass die Schweiz die im November 2025 getroffene Absichtserklärung zur Zollfrage zwischen den beiden Ländern weiterhin verfolgt. Parmelin betonte, dass die Schweiz die Verpflichtungen aus diesem Dokument respektiere und forderte die USA dazu auf, dies ebenso zu tun. Gleichzeitig verwies er auf die zunehmende Unbeständigkeit in internationalen Beziehungen, indem er feststellte, dass «keine Sicherheiten mehr in dieser Welt» existieren. Die Schweiz möchte durch die Verlängerung der Absichtserklärung einen stabilen Rahmen für die Wirtschaftsbeziehungen zum US-Markt gewährleisten, insbesondere für Schweizer Unternehmen, die von klaren Handelsregeln abhängen.

Der Bundespräsident Guy Parmelin hat am Montagabend in Washington keine Fortschritte in den Zollverhandlungen zwischen der Schweiz und den USA gemeldet. Während seines Treffens mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer betonte Parmelin, dass die Schweiz weiterhin entschlossen ist, die im vergangenen Jahr geschlossene Vereinbarung zu verlängern. Die Schweiz setzt sich nach Parmelin in den USA mit Nachdruck für die Aufrechterhaltung der bestehenden Abkommen ein. Dabei stellte er eine "einseitige Absichtserklärung" des Bundesrates vor, die die Schweiz als Grundlage für ihre Positionierung in den Verhandlungen nutzte.

Parmelin betonte, dass seine Regierung erwartet, dass auch die USA sich an die Abmachungen der im Jahr 2025 getroffenen "Gemeinsamen Erklärungen" halten. Dieses Dokument bildete die Grundlage für die aktuellen Zollverhandlungen und definierte die Rahmenbedingungen für die Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Parmelin unterstrich, dass die Schweiz die Absichtserklärung ernst nehme und sie anwende, aber auch erwartet, dass die USA dies ebenfalls tun. Er verwies darauf, dass die USA kontinuierlich neue Untersuchungen durchführten, um mögliche Wege zur Einführung neuer Zölle zu finden.

Eine Absichtserklärung sei weniger verbindlich als ein Rahmenabkommen, doch will die Schweiz, dass die bestehenden Vereinbarungen auch nach dem 24. Juli, dem Tag, an dem die aktuelle Absichtserklärung endet, weiter gelten.

In einer bewegend formulierten Aussage betonte Parmelin, dass die einzige Sache, die in der heutigen Welt sicher sei, der Mangel an Sicherheiten sei. Er sprach davon, dass die geopolitische Situation sich grundlegend verändert habe und dass die Schweiz sich daher nicht auf langfristige Garantien verlassen könne. Parmelin erkannte an, dass die USA weitere juristische Grundlagen entwickeln würden, um ihre Handlungsfähigkeit zu erweitern, doch die Schweiz habe dies bereits daran erinnert, dass die abgeschlossenen Vereinbarungen respektiert werden müssten. Laut Parmelin respektierten die USA bisher diese Vereinbarungen, doch die Zukunft bleibe ungewiss.

Parmelin betonte ferner, dass Reisen zu Schweizer Unternehmen oder US-Unternehmen, die in der Schweiz investieren, von großer Bedeutung seien. Da die Schweiz für die USA eine wichtige Handelsplattform darstelle, insbesondere für KMU, sei es notwendig, die Zusammenarbeit zu fördern. Er begründete dies damit, dass die Schweiz eine "Space Nation" sei und dass viele kleine und mittelständische Unternehmen in der Schweiz international erfolgreich seien. Dazu reiste Parmelin mit einer Business-Delegation sowie wissenschaftlichen Vertretern nach Salt Lake City, San Francisco und Houston, um die Zusammenarbeit zu stärken.

Die Schweiz hat in den letzten Monaten intensiv versucht, die Verhandlungen mit den USA zu beschleunigen. Dabei zeigte sich, dass sowohl die Schweiz als auch die USA Schwierigkeiten hatten, ein eindeutiges Ergebnis zu erzielen. Die USA blieben skeptisch gegenüber der Verlängerung der bestehenden Vereinbarungen, während die Schweiz eine klare und verbindliche Lösung suchte. Parmelin betonte, dass die Schweiz zwar die Absichtserklärung bestätigt, aber die Sicherheit für die Schweizer Unternehmen nicht garantieren könne. Dies spiegelt die allgemeine Unzufriedenheit innerhalb der Schweizer Wirtschaft wider, die nach stabileren Rahmenbedingungen für Exporte und Investitionen sucht.

Obwohl die Gespräche in Washington keine konkreten Erfolge brachten, bleibt die Schweiz optimistisch, dass eine Lösung gefunden werden kann. Die internationale Politik bleibt jedoch unsicher, und die Schweiz wird sich weiterhin bemühen, ihre Interessen in der globalen Wirtschaft zu schützen.

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3 Berichte

Tages-Anzeiger logoTages-AnzeigerUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 75vor 4 Tagen
Zollverhandlungen: Parmelin kann den USA keine Zusicherung abringen, dass der Deal noch gilt

Die Schweiz hat einen Teil ihres Zollvertrags mit den Vereinigten Staaten umgesetzt, ohne dass ein offizielles Abkommen abgeschlossen wurde. Der Bundesrat hofft, dass die USA ihre Verpflichtungen einhalten werden, aber es gibt keine Garantie. Diese Situation lässt Unsicherheit hinsichtlich der vollständigen Umsetzung des Abkommens und der Frage, ob beide Parteien ihre jeweiligen Verpflichtungen einhalten werden.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Situation objektiv dar und stellt fest, dass die Schweiz das Abkommen teilweise umgesetzt hat, während sie zugibt, dass es keine Garantie der USA gibt. Es gibt keinen offensichtlichen Rahmen, der eine Seite gegenüber der anderen bevorzugt, und der Ton bleibt neutral.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 75): The article accurately reports that the Swiss government is implementing part of the customs deal without a formal agreement and expresses hope that the U.S. will uphold their commitments. It does not present conflicting viewpoints or provide additional context from other sources. The objectivity sc

SRF News logoSRF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 80Objektivität 65vor 4 Tagen
Zollstreit mit den USA – Parmelin: «Es gibt keine Sicherheiten mehr in dieser Welt»

Bundespräsident Guy Parmelin hat nach einer Verhandlung mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer bestätigt, dass die Schweiz die im November 2025 getroffene Absichtserklärung zur Zollfrage zwischen den beiden Ländern weiterhin verfolgt. Parmelin betonte, dass die Schweiz die Verpflichtungen aus diesem Dokument respektiere und forderte die USA dazu auf, dies ebenso zu tun. Gleichzeitig verwies er auf die zunehmende Unbeständigkeit in internationalen Beziehungen, indem er feststellte, dass «keine Sicherheiten mehr in dieser Welt» existieren. Die Schweiz möchte durch die Verlängerung der Absichtserklärung einen stabilen Rahmen für die Wirtschaftsbeziehungen zum US-Markt gewährleisten, insbesondere für Schweizer Unternehmen, die von klaren Handelsregeln abhängen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Position der Schweiz neutral und berichtet über die Verhandlungen ohne klare politische Einflussnahme. Parmelins Aussagen sind sowohl kritisch als auch verständnisvoll gegenüber den USA, wobei keine eindeutige parteiliche Haltung erkennbar ist. Die Berichterstattung ist f

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 80 · Objektivität 65): This article provides detailed quotes from Parmelin and includes background information on his role. It mentions the reaffirmation of the November declaration but cuts off mid-sentence. The objectivity score is lower due to the inclusion of emotionally charged language like 'no security' and potenti

Tages-Anzeiger logoTages-AnzeigerUnabhängigLinksFaktentreue 70Objektivität 60vor 3 Tagen
Zollstreit mit USA: Von «autoritär» bis «verstörend»: Parlamentarier kritisieren Parmelins Angebot an Trump

Der Schweizer Bundesrat hat Donald Trump einseitige Versprechen gegeben, die von ausländischen Politikern und Industrievertretern schlecht aufgenommen wurden. Dies ist besonders besorgniserregend, da die Regierung Entscheidungen trifft, ohne das Parlament zu konsultieren.

Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel beschreibt die Maßnahmen des Bundesrates als einseitig und kritisiert das Fehlen eines parlamentarischen Engagements, was auf eine linke Perspektive hindeutet, die demokratische Rechenschaftspflicht und Multilateralismus schätzt.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 70 · Objektivität 60): The article presents criticism of Parmelin’s approach from parliamentary figures and describes the reaction to his offer to Trump. While factual, it lacks balance by focusing primarily on negative reactions without providing counterpoints. Objectivity is low due to the strong language used to descri

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