Wissenschaftler haben berechnet, dass selbst wenn das Altern vollständig überwunden würde, die Menschen aufgrund von angesammelten Mutationen in der DNA im Laufe der Zeit immer noch nicht ewig leben würden. Laut einer neuen Studie würden die meisten Menschen unter solchen Bedingungen wahrscheinlich nicht länger als etwa 200 Jahre leben. Die Forschungsmodelle modellieren Szenarien, in denen alle anderen Ursachen des Alterns beseitigt werden, aber somatische Mutationen sich weiterhin ansammeln. Diese Mutationen treten während der DNA-Replikation und der Reparaturprozesse auf und können zu Zelltod oder -störungen führen. Die Studie legt nahe, dass die mittlere Lebensdauer zwischen 146 und 194 Jahren liegen könnte, mit einem wahrscheinlichen Durchschnitt von 156 Jahren. In extremen Fällen könnte einer von 100.000 Individuen 470 Jahre erreichen, obwohl dies eher eine statistische Obergrenze als eine absolute biologische Grenze ist. Das Herz und das Gehirn werden als die Hauptbeschränkungen identifiziert, da sich ihre Zellen selten regenerieren, was zu einer Anhäufung von Regenerationen im Laufe der Zeit führt. Mutationen wie die Leber und die Atemwege weisen weisen eine höhere Widerstandsfähigkeit aufgrund der Regeneration.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt die wissenschaftliche Forschung zu Alterung und genetischen Mutationen mit Schwerpunkt auf theoretischen Berechnungen und biologischen Grenzen.





