Wissenschaftler behaupten, dass sie sich der Erschaffung von Leben von Grund auf nähern, indem sie künstliche Zellen entwickelt haben, die in der Lage sind, sich zu ernähren, zu wachsen und zu reproduzieren. Dieser Durchbruch könnte den Weg für konstruierte Organismen ebnen, die zur Herstellung von Medikamenten, Nahrungsmitteln und Treibstoff entwickelt wurden. Forscher haben jahrzehntelang versucht, lebende Zellen in Labors zu erzeugen, aber ein Team unter der Leitung der Biologin Kate Adamala von der Universität von Minnesota hat einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht. Sie veröffentlichten ihre Ergebnisse auf dem Preprint-Server bioRxiv und beschrieben, wie sie Rohstoffe in selbsttragende Lebensformen umgewandelt haben.
Das Forscherteam hat erfolgreich einfache künstliche Zellen geschaffen, die Nährstoffe konsumieren, wachsen, sich fortpflanzen und sogar um Ressourcen konkurrieren können. Während diese von Menschen geschaffenen Zellen nicht vollständig lebendig sind, weisen sie zahlreiche Eigenschaften auf, die mit dem Leben verbunden sind. Laut Adamala sind die Zellen im Vergleich zu natürlichen Zellen nicht so schnell, robust oder effizient in den meisten Funktionen, aber sie zeigen, dass Moleküle Verhaltensweisen replizieren können, die zuvor als exklusiv für natürliche lebende Zellen galten.
Die Spudzellen verhielten sich wie lebende Organismen, die von Forschern bereitgestellte Moleküle konsumierten und mit lipidbasierten Nährstoffträgern kombinierten, die essentielle Komponenten wie Enzyme enthielten. Während sie sich ernährten, expandierten sie und waren innerhalb weniger Stunden für die Replikation bereit.
Einige Wissenschaftler sind weiterhin skeptisch, ob die erzielten Ergebnisse sie der Schaffung einer vollständig synthetischen Zelle näher bringen. Andere fragen sich, ob diese künstlichen Zellen jemals modifizierte Bakterien in Bezug auf die Herstellung von Medikamenten, Nahrungsmitteln, Treibstoff oder anderen Materialien übertreffen werden. Adamala glaubt, dass SpudCells eines Tages Substanzen erzeugen könnten, die natürliche Zellen nicht können, wie zum Beispiel neue Medikamente. Sie betont, dass dies nur der Anfang einer viel größeren Reise zum Verständnis und möglicherweise zur Schaffung von Leben aus grundlegenden chemischen Bausteinen ist.
Es gibt jedoch noch viele Herausforderungen, bevor solche künstlichen Zellen eine volle Funktionalität erreichen können, die mit natürlichen vergleichbar ist.
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Telegram.hrUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 75vor 7 Tagen Wissenschaftler sagen, dass sie nahe daran sind, Leben von Grund auf neu zu erschaffen: Zellen zu erschaffen, die sich ernähren, wachsen und vermehrenWissenschaftler der Universität von Minnesota unter der Leitung der Biologin Kate Adamala haben synthetische Zellen namens SpudCells geschaffen, die essen, wachsen, sich vermehren und um Nahrung konkurrieren können. Diese künstlichen Zellen, die aufgrund ihrer Form und ihrer Herkunft Kartoffeln ähneln, zeigen grundlegende lebensartige Verhaltensweisen wie den Verzehr von Molekülen, die Replikation und rudimentäre evolutionäre Fähigkeiten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse ohne offensichtlichen ideologischen Rahmen. Er berichtet über einen Durchbruch in der synthetischen Biologie, ohne eine klare politische Haltung einzunehmen, indem er sich auf die technischen Errungenschaften und die Meinungen der Experten konzentriert, anstatt eine bestimmte Agenda zu fördern.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 75): Factual accuracy aligns with the primary source, covering key points about SpudCells, their function, and researcher comments. However, some details are condensed or omitted, and the tone leans slightly towards enthusiasm, lacking neutrality.
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