Der Plan, der auf den e-Democracy-Plattformen veröffentlicht wurde, umreißt mehrere Schlüsselländerungen, die darauf abzielen, die Mittelverteilung und die Verwaltung der Organisation zu restrukturieren.
Der Vorschlag legt den Schwerpunkt auf die Finanzierung der Schaffung von Inhalten im öffentlichen Interesse, insbesondere der kulturellen und künstlerischen Programmplanung.In diesem Modell würde die bisher gesetzlich festgelegte obligatorische Höhe der Mittel beseitigt, wodurch eine größere Flexibilität bei der Zuweisung auf der Grundlage der tatsächlichen Bedürfnisse und nicht auf der Grundlage fester Prozentsätze möglich wäre.Darüber hinaus schlägt der Vorschlag vor, die Möglichkeit der Finanzierung von Nichtregierungsorganisationen im Bereich der Medien sowie die Entwicklung neuer Formate und Werkzeuge für die journalistische Arbeit zu beenden, wobei die Mittel stattdessen auf direkte Medienaktivitäten und die Produktion und Verbreitung von Inhalten im öffentlichen Interesse ausgerichtet werden.
Der Vorschlag behält jedoch die Möglichkeit der Unterstützung des Übergangs von Printmedien zu digitalen Plattformen bei, obwohl dies keine gesetzliche Verpflichtung mehr ist. Diese Unterstützung hängt von den Marktanforderungen und den öffentlichen Finanzen des Landes ab. Diese Änderung zielt darauf ab, die Finanzierung an die zeitgenössischen Medientrends anzupassen, während die staatliche Verantwortung für die zentralen Funktionen des öffentlichen Dienstes beibehalten wird. Ein weiterer wichtiger Punkt des Vorschlags besteht darin, Medienunternehmen, die mit Programmnetzwerken verbunden sind, von der Liste der förderfähigen Empfänger für finanzielle Unterstützung zu entfernen.
Der Vorschlag sieht auch vor, die Verantwortung für die Bewertung der Medienkonzentration auf dem nationalen Markt an die Nationale Agentur für Kommunikationsdienste (AKOS) zu übertragen. Darüber hinaus fordert er Änderungen der Offenlegungspflichten in Bezug auf den Medieneigentum, um sicherzustellen, dass der tatsächliche Eigentümer nur als natürliche Person aufgeführt werden kann, wodurch verhindert wird, dass undurchsichtige Unternehmensstrukturen den Medienbetrieb beeinflussen.
Der derzeitige Beirat würde durch ein Programmkomitee ersetzt werden, ähnlich dem, das RTVS in der Vergangenheit hatte. Der Finanzrat würde durch einen Aufsichtsrat ersetzt werden, wobei das vierköpfige Exekutivorgan durch einen einzigen Chief Executive Officer ersetzt wird. Diese Änderung soll die Entscheidungsfindung rationalisieren und die Rechenschaftspflicht innerhalb der öffentlich-rechtlichen Rundfunkinstitution klären. Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats ist auf professionelles Fachwissen ausgerichtet und konzentriert sich auf Personen mit Kenntnissen in den Bereichen Medien, Recht, öffentliche Finanzen, Wirtschaft, Rechnungswesen und Unternehmensführung.
Dieser Ansatz zielt darauf ab, verschiedene Perspektiven einzubeziehen, die die Qualität und Relevanz der Produktion von RTVS verbessern könnten. Übergangsbestimmungen deuten darauf hin, dass die Mandate der Mitglieder des RTVS-Vorstands, des Finanzrates und des Exekutivorgans mit der Verabschiedung des Gesetzes auslaufen werden, was einen klaren Bruch mit der vorherigen Verwaltung signalisiert. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, einen Neuanfang für RTVS zu schaffen und seinen Betrieb an moderne Standards und Erwartungen anzupassen.
Die gesetzlich vorgeschriebene prozentuale Zuweisung von Mitteln, die an den TV-Beitrag gebunden sind, wird jedoch aufgehoben und durch einen flexibleren Ansatz ersetzt, der weiterhin die Erfüllung der gemeinwirtschaftlichen Verpflichtungen gewährleistet.
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