Das US-Justizministerium hat seine Vorladungen an Journalisten der New York Times bezüglich ihrer Informationsquellen über angebliche Sicherheitsmängel in Präsident Donald Trumps neuem Präsidentenflugzeug, das ihm von Katar geschenkt wurde, zurückgezogen. Diese Entscheidung erfolgte nach einer Anhörung vor Bundesrichter Aron Subramanian in New York, bei der Vertreter der Regierung erklärten, dass sie die Vorladungen freiwillig zurückziehen würden, obwohl der Richter ihnen die Möglichkeit gegeben hatte, dies zu tun oder sie vom Gericht abzuweisen. Die New York Times stellte die Vorladungen in Frage und argumentierte, dass es sich um einen Versuch handelte, die Presse einzuschüchtern und eine verfassungswidrige Verletzung der journalistischen Arbeit, die eindeutig gegen den Ersten Verfassungszusatz verstößt. Sie lehnten Anfragen von Journalisten ab, Telefonaufzeichnungen auszuhändigen und vor einer Jury auszusagen. Nach der Anhörung bestand ein Sprecher des Justizministeriums darauf, dass die Veröffentlichung von geheimen Informationen durch die Bundesbehörde weiterhin erfolgen würde, während die Offenlegung von sensiblen Daten durch Trumps Staatsgeheimnisse erforderlich sei.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Perspektiven - die des US-Justizministeriums und der New York Times - ohne offen eine der beiden Seiten zu bevorzugen.


