Deutschland, der größte Kohleverbraucher für die Stromerzeugung in Europa und der vierte weltweit nach China, Indien und den USA, hat sich verpflichtet, die Kohle bis 2038 vollständig auslaufen zu lassen, wobei Lignit (eine hochverschmutzende Art von Weichkohle) bis 2030 auslaufen soll. Derzeit stammen etwa 20% des Stroms in Deutschland aus Kohle, aber das Land strebt eine Umstellung auf erneuerbare Energiequellen wie Wind und Sonne an, die bereits mehr als die Hälfte seiner Stromerzeugung ausmachen. Um diese Umstellung zu unterstützen, plant Deutschland, die Abhängigkeit von Erdgas zu erhöhen, das weniger Kohlendioxid als Kohle emittiert.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Perspektiven - ökonomische und ökologische - ohne offen eine Seite zu bevorzugen und enthält Zitate sowohl von Vertretern der Industrie (wie der LEAG), die die Beibehaltung des Kohleverbrauchs für die Energiesicherheit unterstützen, als auch von Umweltexperten (wie Hauke Hermann), die sich gegen einen erhöhten Kohleverbrauch aussprechen.






