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Aufsichtsratsmitglied: Nennung des NSI-Vizepräsidenten zum Borsen-Direktor ist eine schlechte Praxis
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Aufsichtsratsmitglied: Nennung des NSI-Vizepräsidenten zum Borsen-Direktor ist eine schlechte Praxis

Die Ernennung von Peter Žmaka, stellvertretender Vorsitzender der NSi-Partei, zum Direktor des staatlichen Unternehmens Borzen wurde vom Verband der Aufsichtsbehörden Sloweniens als schlechte Praxis kritisiert. Der Verband argumentiert, dass diese Ernennung gegen den Verhaltenskodex der slowenischen Staatsholding (SDH) verstößt, der eine sechsmonatige Abkühlungsfrist nach dem Verlassen des politischen Amtes vor der Übernahme von Rollen in staatlichen Unternehmen vorsieht.

Der slowenische Verband der Aufsichtsbehörden hat Bedenken hinsichtlich der jüngsten Ernennung des NSi-Vizepräsidenten Peter Žmak zum Direktor von Borzen geäußert und erklärt, dass dies eine schlechte Praxis darstellt und gegen den Verhaltenskodex der staatlichen Holdinggesellschaft (SDH) verstößt. Der Verband warnte, dass dieser Schritt den etablierten Richtlinien widerspricht, die die Integrität gewährleisten und Interessenkonflikte innerhalb staatlicher Unternehmen verhindern sollen. Die Kontroverse beruht auf dem direkten Übergang einer politischen Persönlichkeit in eine Führungsrolle innerhalb eines öffentlichen Unternehmens, ohne die sechsmonatige Abkühlungsfrist zu beachten, die nach dem Verlassen des politischen Amtes erforderlich ist.

Diese Praxis untergräbt nach Ansicht des Aufsichtsverbandes die Autonomie der Aufsichtsorgane und beeinträchtigt die Unparteilichkeit der Entscheidungsfindung. Der Verband betonte, dass solche Ernennungen strikt den Empfehlungen der OECD entsprechen sollten, die auf die Verhinderung von Korruption und die Gewährleistung der Transparenz in öffentlich-rechtlichen Einrichtungen abzielen. Im Oktober 2020 hatte der Verband bereits eine Erklärung zu ähnlichen Praktiken abgegeben, in der die Notwendigkeit der strikten Einhaltung der sechsmonatigen Abkühlungsregel für Kandidaten mit politischer Zugehörigkeit hervorgehoben wurde.

Der Verband forderte eine gründlichere Überprüfung von Personen, die Positionen in politischen Parteien innehaben, bevor sie für Rollen in staatlichen Organisationen in Betracht gezogen werden. Der Verband argumentierte, dass diese Maßnahmen für die Aufrechterhaltung der Unabhängigkeit und Wirksamkeit der Aufsichtsräte unerlässlich seien. Im Anschluss daran teilte der Verband seine Ergebnisse im März 2021 mit dem SDH und forderte die Organisation auf, ihre Verwaltungsvorschriften zu aktualisieren, um diese Prinzipien widerzuspiegeln. Der aktuelle SDH-Verhaltenskodex, der am 1. Januar 2024 in Kraft trat, enthält Bestimmungen, die die Nominierung von Kandidaten verbieten, die innerhalb der letzten sechs Monate Positionen in politischen Parteien innehatten.

Die Regierung hat kürzlich den Aufsichtsrat von Borzen während seiner ersten Sitzung Anfang Juni umgestaltet und neue Mitglieder ernannt, darunter Andrej Vizjak, ein ehemaliger Minister unter Janez Janša; Silva Soka, Präsident des Aufsichtsrats von NSi; und Damjan Stank, ein ehemaliger Borzen-Direktor und Mitglied der Koalitionspartei Demokratie.

Am selben Tag ernannte der neue Vorstand Žmak trotz seiner jüngsten politischen Aktivität für eine Amtszeit von zwei Jahren zum Direktor. Die Entscheidung wurde ohne Einhaltung des SDH-Codes getroffen, der die Ernennung von Personen, die innerhalb der letzten sechs Monate politische Rollen innehatten, ausdrücklich verbietet. Der Verband wies darauf hin, dass dieser Verstoß gegen das Protokoll einen gefährlichen Präzedenzfall für zukünftige Ernennungen in staatlichen Unternehmen darstellen könnte.

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RTV Slovenija (MMC) logoRTV Slovenija (MMC)Staatlich / öffentlichProgressivFaktentreue 75Objektivität 80gestern
Aufsichtsratsmitglied: Nennung des NSI-Vizepräsidenten zum Borsen-Direktor ist eine schlechte Praxis

Die Ernennung von Peter Žmaka, stellvertretender Vorsitzender der NSi-Partei, zum Direktor des staatlichen Unternehmens Borzen wurde vom Verband der Aufsichtsbehörden Sloweniens als schlechte Praxis kritisiert. Der Verband argumentiert, dass diese Ernennung gegen den Verhaltenskodex der slowenischen Staatsholding (SDH) verstößt, der eine sechsmonatige Abkühlungsfrist nach dem Verlassen des politischen Amtes vor der Übernahme von Rollen in staatlichen Unternehmen vorsieht.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel kritisiert die Ernennung einer politischen Persönlichkeit in ein staatliches Unternehmen ohne Einhaltung der festgelegten Abkühlungsfristen, was einen Interessenkonflikt andeutet und die Governance-Standards untergräbt.

Warum Faktentreue (75): The article reports on a statement from the Association of Supervisors of Slovenia regarding the appointment of a political figure as director of Borzen without the required six-month cooling-off period. It references the OECD guidelines and mentions past concerns raised by the association in 2020.

Warum Objektivität (80): The article presents the concerns of the Association of Supervisors in a neutral manner, citing their official position and referencing OECD guidelines. There is no overt bias or emotional language, though the tone carries some concern about governance practices.

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