Die Behörden in der Region Zadar haben wegen einer Hitzewelle und des erhöhten Verbrauchs während der Saison Maßnahmen zur Wassersparnis eingeführt. Die Situation ist besonders schlimm in der dalmatinischen Zagora geworden, wo Bauern und Viehzüchter mit den extremen Bedingungen zu kämpfen haben.
Andrija Kolić, ein Bauer aus Dugopolja, beschrieb, wie sein Vieh bis zu 150 Liter Wasser pro Tag benötigt, was häufige Bewässerungssitzungen erfordert. Er betonte, dass die Hitze das Leben erschwert, aber die Widerstandsfähigkeit der lokalen Bauern sie trotz der Härten voranbringt. Kolić erzählte persönliche Anekdoten über seine Arbeitsroutine und hob die anspruchsvolle Natur der Landwirtschaft unter solchen Bedingungen hervor. Die Bauern stehen unter zusätzlichem finanziellen Druck, da die Wasserkosten deutlich gestiegen sind. Cvitko Kolić, ein anderer lokaler Bauer, stellte fest, dass jeder Kubikmeter Wasser zwei Euro kostet, was eine effiziente Nutzung entscheidend macht.
Er warnte davor, dass es zu schweren Wasserknappheiten kommen könnte, wenn alle verantwortungslos mit Wasser umgehen würden, insbesondere in Zeiten, in denen Wasser am dringendsten benötigt wird. Seine Kommentare unterstreichen das empfindliche Gleichgewicht, das erforderlich ist, um Ressourcen in der aktuellen Krise effektiv zu verwalten. Im Gegensatz dazu scheint die Situation entlang des Flusses Split stabiler zu sein. Die lokalen Behörden haben keine strengen Maßnahmen zur Wassersparnis getroffen und führen regelmäßige Wartungsarbeiten durch, um sicherzustellen, dass das Aussehen des Flusses den Erwartungen der Bewohner und Touristen entspricht. Zorana Džaja von den Parks and Green Spaces of Split erklärte, dass der Fluss täglich sauber gehalten und gut gepflegt wird, außer an Sonntagen.
Trotz der scheinbaren Stabilität der Wasserversorgung aus der Adria-Quelle, die über 200.000 Menschen versorgt, fordern die Beamten die Bürger weiterhin auf, einen rationalen Verbrauch zu üben. Ivica Perić, Direktor der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung von Split, skizzierte Richtlinien für eine angemessene Wassernutzung und betonte ihre Bedeutung für menschliche Bedürfnisse wie Hygiene und Trinken. Während saisonales Gemüse und Blumen noch bewässert werden können, sollten Praktiken wie Autowaschen, Reinigung der Einfahrten und häufiger Wechsel des Poolwassers vermieden werden, um Ressourcen zu schonen.
Die anhaltende Dürre hat die Gemeinden gezwungen, ihr Verhalten und ihre Prioritäten anzupassen. Da die Temperaturen außergewöhnlich hoch bleiben, steigt die Nachfrage nach Wasser weiter an, was Einzelpersonen und Organisationen herausfordert, nachhaltige Lösungen zu finden. Da der Boden mehr denn je nach Feuchtigkeit dürstet, verlagert sich der Fokus auf die Aufrechterhaltung eines heiklen Gleichgewichts zwischen Überleben und Nachhaltigkeit inmitten dieser beispiellosen Umweltbedingungen.
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