Unter der Führung von Beppe Marotta erreichte der Verein zwei UEFA Champions League-Finale, wobei der Unterschrift von Joaquín Correa ein bemerkenswerter Fehltritt war, der Berichten zufolge von einigen Fans auf Reddit kritisiert wurde, die ihn mit einem Ersatz für den defensiven Mittelfeldspieler des Teams verglichen.
Der jüngste Fokus des Klubs auf englische Talente begann mit dem Darlehen des Schweizer Nationalspielers Manuel Akanji von Manchester City, gefolgt vom Kauf seines Vertrags für 15 Millionen Euro. Marotta kehrte zum Etihad Stadium zurück, wo er zuvor gearbeitet hatte, und fügte John Stones hinzu, einen 32-jährigen Verteidiger, der zehn Saisons mit Manchester City verbrachte, bevor er als freier Agent ohne Entschädigung abreiste. Der Klubpräsident zeigte Interesse daran, mehr Spieler aus England zu erwerben, was zur Unterzeichnung von Jude Bellingham führte, einem vielseitigen Spieler, dessen Bewertung während der Weltmeisterschaft deutlich zunahm.
Zusätzlich zu Bellingham strebt Inter an, Curtis Jones aus Liverpool zu verpflichten, wobei die Details des Vertrags bereits abgeschlossen sind. Die Verhandlungen zwischen den Vereinen werden jedoch fortgesetzt, da Inter den Angebotspreis von rund 45 Millionen Euro auf etwa 40 Millionen Euro senken will. Dieser Ansatz spiegelt einen breiteren Trend unter italienischen Vereinen wider, die historisch Talente aus britischen Ligen gesucht haben. Spieler wie John Charles, der über 100 Tore für Juventus erzielte, und der walisische Stürmer Jimmy Greaves, der für Mailand und Torino spielte, gehörten zu den ersten Beispielen für diesen Austausch.
Während viele ausländische Stars kurz blieben, zeigten andere wie Liam Brady, der sieben Jahre in Italien blieb, und David Platt, der für mehrere Vereine spielte, das Potenzial für langfristigen Erfolg. Stones, der sich schnell an den Verein angepasst hatte, trug zu Inters Sieg gegen Real Betis bei, wobei Benjamin Pavard, der von einem Darlehen bei Marseille zurückkehrte, ein Tor assistete.
Mit diesen Neuzugängen positionierte sich Inter erneut als ein Top-Anwärter auf den Titel der Serie A, indem es auf seine Erfolgsgeschichte aufbaute und dabei finanzielle Einschränkungen bewältigte. Die Eigentümerstruktur des Klubs hat sich ebenfalls verändert, wobei die amerikanische Investmentfirma Oaktree 2024 die Kontrolle übernahm, nachdem die chinesische Firma Suning einen Kredit in Höhe von 395 Millionen Euro nicht sicherstellen konnte. Trotz anfänglicher Bemühungen, Schulden zu begleichen, hat der Klub während der Übergangszeit nur 50 Millionen Euro für Transfers bereitgestellt.
Unterdessen sucht Barcelona nach einem Stürmer, und Newcastle untersucht Optionen für einen Ersatz für Bruno Guimarães, was die Wettbewerbsfähigkeit des Marktes unterstreicht. Inters erneuter Fokus auf englische Spieler mag auf den ersten Blick überraschend erscheinen, wird aber durch solide Argumente unterstützt.
★
Halte die Nachrichten ehrlich.
ObjectiveNews ist leserfinanziert und werbefrei – wir zeigen dir den Bias, statt ihn zu verstecken. Unterstütze unabhängigen Journalismus für 4 €/Monat.
Unterstützer werden