Ein Gericht in Ljubljana hörte die Anklage gegen die 43-jährige Anita Goleš wegen versuchten Brandstifts und der Herbeiführung einer allgemeinen Gefahr. Der Vorwurf bezieht sich auf den 26. März 2022, als sie angeblich eine brennende Zigarette in einen Lüftungsschacht über einer gemeinschaftlichen Garage fallen ließ. Das Feuer zerstörte einen Mopedroller, Reifen und beschädigte zwei Autos, was zu einem Schaden von etwa 40.000 Euro führte, hauptsächlich an Deckenplatten und elektrischen Leitungen. Die Staatsanwaltschaft wies darauf hin, dass Feuerwehrleute verhinderten, dass das Feuer sich auf die oberen Stockwerke ausbreitete, in denen sich Bewohner aufhielten. Goleš hält an ihrer Verteidigung fest, dass sie die Zigarette versehentlich weggeworfen habe, als sie vor einer Bar, die von ihrem Ehemann geleast wurde, rauchte, und dass sie sie nicht gelöscht habe, bevor sie ging. Ihr Anwalt schlug eine Vereinbarung vor, bei der sie eine Entschädigung zahlen würde, im Gegenzug für eine Bewährung, aber der Richter lehnte dies ab, da die Schuld trotz ihres Besitzes von Immobilien weiterhin offen ist. Die Verteidigung argumentierte, dass ihr Ehemann einen durch eine Hypothek gesicherten Kredit aufnehmen könnte, um die Kosten zu decken, obwohl die Genehmigung durch die Bank aufgrund von Anforderungen an die Aufenthaltsdokumente verzögert wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen standardisierten Bericht über einen Strafprozess, wobei neutrale juristische Fachbegriffe verwendet und ausgewogene Zitate sowohl von der Staatsanwaltschaft als auch von der Verteidigung wiedergegeben werden, ohne dabei eine eigene Meinung zu äußern oder eine Position bezüglich der Schuld des Angeklagten einzunehmen.





