Ein Menschenrechtsverteidiger hat bei einem Zahnarztbesuch eine diskriminierende Behandlung eines HIV-positiven Patienten im Maribor Health Home bestätigt. Der Verteidiger stellte nach ersten Erkenntnissen im September 2019 fest, dass ein Pflegepersonalmitglied diskriminierend gehandelt hat, indem er den medizinischen Zustand des Patienten unnötig offenbarte, Schutzhandschuhe beim Umgang mit seiner Gesundheitskarte trug und ihn vor anderen Patienten respektlos behandelte. Dieses Verhalten gehörte zu veralteten Protokollen für die Behandlung von Infektionskrankheiten, die das Gesundheitsheim immer noch befolgt. Der Fall führte zu einer neuen Untersuchung unter Beteiligung eines Expertenberater, der das unangemessene Verhalten bestätigte. Das Gesundheitsheim hatte zuvor gegen die Entscheidung Berufung eingelegt und das Gericht veranlasst, mit dem Input des Experten einen erneuten Prozess anzuordnen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die systematische Diskriminierung von Menschen mit HIV in der Gesundheitsversorgung hervorgehoben, wobei das institutionelle Versagen bei der Wahrung von Gleichheit und Würde betont wird.





