Australien erwägt nach mehr als 60 Jahren Stillstand, nach Angaben von Premierminister Anthony Albanese, inmitten von Unterbrechungen der Treibstoffversorgung durch den Krieg im Nahen Osten eine neue Ölraffinerie zu bauen. Das Projekt zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit Australiens zu erhöhen und die Abhängigkeit von importiertem Treibstoff zu verringern. Wenn möglich, würde der Industriechemikalienhersteller Perdaman die Raffinerie in West-Australien bauen. Die Bundesregierung und die Landesregierung von West-Australien planen, vier Millionen australische Dollar (2,8 Millionen US-Dollar) in eine Machbarkeitsstudie für das Raffinerieprojekt zu investieren. Derzeit sind die meisten in den 1950er und 1960er Jahren gebauten Raffinerie Australiens aufgrund der hohen Betriebskosten und des Wettbewerbs mit neueren Raffinerie in Asien geschlossen worden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über Australiens mögliche Entscheidung, eine neue Ölraffinerie zu bauen, zitiert Aussagen von Premierminister Albanese und gibt einen Kontext über die aktuelle Energieinfrastruktur des Landes und die Herausforderungen.




