Der Wasserversorger in Zadar, Kroatien, hat aufgrund ungünstiger Bedingungen im Stausee und der verfügbaren Kapazität im Wasserversorgungssystem Notfallmaßnahmen für Trinkwasser eingeführt. Die Entscheidung folgt auf eine längere Dürreperiode und einen erhöhten Verbrauch, wobei der Wasserstand sich kontinuierlich den Mindestmaßen nähert. Die Bewohner und Unternehmen werden aufgefordert, den Wasserverbrauch für die Bewässerung öffentlicher und privater Grünflächen, Fußballfelder und ähnliche Zwecke erheblich zu reduzieren. Sie werden auch aufgefordert, das Waschen von Autos, das häufige Befüllen von Pools und den übermäßigen Wasserverbrauch an öffentlichen Orten wie Strandduschen zu vermeiden. Der Versorger betont, dass die Aufrechterhaltung des städtischen Grüns für die öffentliche Gesundheit und den Tourismus wichtig ist, betont aber, dass die aktuellen Umstände vorrangig die Gewährleistung eines stabilen Wasserangebots für Haushalte, Gesundheitseinrichtungen und wesentliche Dienstleistungen sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen Sachbericht über eine kommunale Entscheidung über die Wasserwirtschaft ohne offensichtliche ideologische Rahmenbedingungen.






