Am Dienstag zeigte der staatliche ungarische Fernsehsender M1 einen schwarzen Bildschirm, begleitet von einer Nachricht, in der er sich für vergangene Fehlinformationen entschuldigte und eine vorübergehende Aussetzung der Nachrichtensendungen ankündigte. In der Nachricht hieß es, dass der öffentlich-rechtliche Sender Reformen durchlief, um unabhängiger und glaubwürdiger zu werden. Dies folgte der Ernennung einer neuen Interimsleitung unter Generaldirektor Horvát Pál András. Der Blackout ereignete sich im Rahmen der Bemühungen, Propaganda zu beseitigen und die journalistische Integrität wiederherzustellen.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): In dem Artikel wird die Reform als notwendige Umstellung auf Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit dargestellt, was auf frühere Fehlschläge aufgrund politischer Einflüsse hindeutet.





