In Kroatien sind die Krankenhäuser aufgrund niedriger Löhne und schlechter Arbeitsbedingungen mit einem schweren Mangel an Reinigungspersonal, insbesondere an weiblichen Reinigern, konfrontiert. Die Situation ist in Kliniken am kritischsten, wo Gewerkschaftsvertreter behaupten, dass der Mangel an Personal die Patientensicherheit bedroht. Die bestehenden Reiniger arbeiten übermäßige Arbeitszeiten, oft von 7 Uhr morgens bis 7 Uhr abends, mit minimalen zusätzlichen Löhnen, was dazu führt, dass viele einen Job im Tourismus oder im privaten Sektor suchen, wo sie mehr verdienen können. In KBC Zagreb bewerben sich weniger Kandidaten für Reinigungspositionen, und die Anzahl der unbesetzten Arbeitsplätze steigt weiter. Gewerkschaftsführer warnen davor, dass die Abhängigkeit von externen Reinigungsdiensten vorübergehend ist und das interne Personal, das die spezifischen Krankenhausprotokolle versteht, nicht ersetzen kann.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert das Problem als eine systematische Unterbewertung der lebenswichtigen Arbeitnehmer und betont deren niedrige Löhne, lange Arbeitszeiten und mangelnde Sozialleistungen.




