Ein südkoreanisches Berufungsgericht hat eine Frau von Mordvorwürfen im Zusammenhang mit einer späten Abtreibung im Jahr 2024 freigesprochen und entschieden, dass die Staatsanwälte nicht nachweisen konnten, dass sie wusste, dass das Baby lebendig geboren und dann von medizinischem Personal getötet würde. Das Gericht hob eine frühere Verurteilung auf, die sie zu drei Jahren Gefängnis verurteilte, fünf Jahre ausgesetzt. Während der Krankenhausdirektor und der beteiligte Chirurg wegen Mordes verurteilt wurden, wurden ihre Strafen reduziert. Die Staatsanwälte behaupteten, dass das Baby nach der Geburt in einen Gefrierschrank gelegt wurde, was das untere Gericht dazu veranlasste, das Kind als juristische Person zu klassifizieren. Das Berufungsgericht argumentierte, dass es nicht genügend Beweise gäbe, dass die Frau die Absicht der Ärzte teilte, ein lebendiges Baby zu töten. Das Gericht wies auch die Behauptung zurück, dass ihre Unterschrift auf einem Entsorgungsformular die Zustimmung zur Tötzung eines lebenden Babys anzeigte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet eine ausgewogene Darstellung des Gerichtsverfahrens, wobei der Schwerpunkt eher auf der gerichtlichen Argumentation als auf einer klaren ideologischen Haltung liegt.





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