Der Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen (UNICEF) hat gewarnt, dass die erneuten Feindseligkeiten im Jemen in nur zwei Wochen mehr als 57.000 Kinder vertrieben haben, wobei andere getötet, verletzt oder vermisst wurden. Der Konflikt zwischen den jemenitischen Regierungstruppen, unterstützt von einer von Saudi-Arabien geführten Koalition, und den vom Iran unterstützten Houthi-Rebellen hat sich verschärft und die Gesundheitsversorgung und Bildung für Kinder gestört. Seit Anfang September wurden mindestens neun Kinder getötet und 12 verletzt, wobei Angriffe Familien gezwungen haben, ihre Häuser in Gebieten wie Taiz, Hudaydah und Marib zu verlassen. UNICEF erweitert seine Nothilfe für 231.000 Menschen, verteilt lebensnotwendige Vorräte und unterstützt Gesundheits- und Bildungsdienste. In Dschibuti hilft UNICEF über 2.000 jemenitischen Flüchtlingen, darunter viele Kinder, die den Bab-el-Mandeb-Straße überquert haben. Die Situation unterstreicht die anhaltende humanitäre Krise, in der 12,2 Millionen Kinder Hilfe benötigen und erhebliche Herausforderungen beim Zugang zu grundlegenden Dienstleistungen haben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die humanitären Auswirkungen des Konflikts im Jemen, ohne eine Haltung zu den beteiligten politischen Akteuren einzunehmen.






