Während seines ersten Besuchs im Nahen Osten seit vier Jahren forderte der chinesische Präsident Xi Jinping die Nationen des Nahen Ostens auf, sich gegen externe Einmischung zu wehren und eine neue regionale "Sicherheitsarchitektur" zu entwickeln, um Chinas Einfluss in der Region zu erhöhen. Dies folgt auf den von den USA geführten Konflikt gegen den Iran, der den Handel gestört hat und Bedenken hinsichtlich des langfristigen Engagements Amerikas in der Region aufkommen ließ. Ägypten, ein wichtiger Verteidigungspartner der USA, der jährlich über 1,3 Milliarden US-Dollar an militärischer Hilfe erhält, hat seine wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen zu China gestärkt. Xi betonte die Zusammenarbeit bei der Sicherung lebenswichtiger Schifffahrtsrouten und der Erweiterung der Zusammenarbeit in Technologie und Handel. Das Streben Ägyptens nach einem "strategischen Gleichgewicht" zwischen den Weltmächten entspricht den Zielen Chinas, seinen regionalen Einfluss zu stärken.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Sicht sowohl der US-amerikanischen als auch der chinesischen Interessen im Nahen Osten und hebt Ägyptens strategische Position und seinen Wunsch hervor, Partnerschaften zu diversifizieren.



