Die neunte OIC-Ministerkonferenz über Frauen wurde in Islamabad abgeschlossen, mit Schwerpunkt auf der Verbesserung der Beteiligung von Frauen in Politik, Wirtschaft, Bildung und Gesellschaft. Die Konferenz erzeugte die Islamabad-Erklärung, in der tiefe Besorgnis über die anhaltenden Einschränkungen für die Bildung von Mädchen und die Beschäftigung von Frauen in Afghanistan zum Ausdruck gebracht wurde und diese Praktiken als mit islamischen Werten unvereinbar bezeichnet wurden. Die Delegierten betonten die Bedeutung der Beseitigung von Bildungs- und Berufsbarrieren, um afghanischen Frauen und Mädchen die volle Teilnahme am öffentlichen Leben zu ermöglichen. Über 190 Delegierte, darunter Minister und Beamte aus den 57 Mitgliedstaaten der OIC, nahmen an der Veranstaltung teil und diskutierten über die Stärkung der Frauen im Rahmen islamischer Prinzipien. Pakistans Bundesminister für Recht, Justiz und Menschenrechte, Azamzeer Naer Tarar, leitete die Konferenz und betonte die wirtschaftliche Entwicklung und die Bedeutung der Stärkung der Frauen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt zwar ein politisch heikles Thema - die Stärkung der Rolle der Frauen und die Lage in Afghanistan -, stellt jedoch einen ausgewogenen Überblick über die Ergebnisse der Konferenz dar, zitiert mehrere Interessengruppen und betont sowohl die Herausforderungen als auch die Verpflichtungen der verschiedenen Delegationen.



