Zeugen der tödlichen Erschießung von Lorenzo Salgado, einem 52-jährigen mexikanischen Mann, der von einem ICE-Agenten in Houston, Texas, getötet wurde, haben der offiziellen Darstellung der US-Einwanderungsbehörden widersprochen. Nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums versuchte Salgado, der Verhaftung zu entgehen und rammte ein ICE-Fahrzeug, was den Agenten dazu veranlasste, in Selbstverteidigung zu schießen. Salgados Anwalt Hugo Balderas-Ibarra erklärte jedoch, dass Zeugen bestätigten, dass kein ICE-Agent direkt vor dem Fahrzeug stand und dass die Schüsse von der Seite kamen, was den Behauptungen von ICE widerspricht. Darüber hinaus berichtete die demokratische Kongressabgeordnete Sylvia Garcia, dass der amtierende Direktor von ICE bestätigte, dass Salgado und sein Bruder nicht Ziele der Operation waren, sondern dass ICE eine andere Person mit einer Entfernungsanordnung suchte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel hebt Diskrepanzen zwischen den Zeugenaussagen und der offiziellen Darstellung des ICE hervor und betont das mögliche Fehlverhalten von Bundes-Einwanderungsagenten.




