Wie Recherchen über ein internationales Vergewaltigernetzwerk zum "niederösterreichischen Fall Pelicot" führten
Der Fall von Pelicot in Niederösterreich wurde zu einem Wendepunkt in den Diskussionen über sexuelle Gewalt. Der Vorfall begann im Februar letzten Jahres, als die Polizei ein Haus im Bezirk Bruck an der Leitha besuchte. Das Paar, in den frühen 40ern, wurde von ihrem Anwalt als "idyllisches Leben" und "harmonische Beziehung" beschrieben. Als die Polizei ankam, glaubte die Frau zunächst, dass es einen Fehler gegeben hatte. Allerdings wurden ihr Fotos gezeigt, die zeigen, dass sie sexuell angegriffen wurde, während sie unter Betäubung war, von ihrem Partner in ihrem Haus gefangen genommen. Der Mann wurde verhaftet, als sie ihn zum letzten Mal sah. Dieser Fall wurde durch die deutschen Behörden der niederösterreichischen Strafpolizei bekannt, die Untersuchungen auf der Grundlage jahrelanger Forschung von zwei deutschen Journalisten, Isabell Beer und Isabel Ströh von der NDR, eingeleitet hatten. Ihre Untersuchung entdeckte ein internationales Netzwerk, in dem Männer und Frauen über Videos sexueller Übergriffe diskutierten, die sie angeblich mit ihren Freundinnen, Freundinnen oder Müttern geteilten.
Im Februar letzten Jahres klopfte die Polizei an die Tür eines Hauses im Bezirk Bruck an der Leitha in Österreich. Die Bewohner waren ein Paar in den frühen Vierzigern und ihre Kinder. Die Frau war krank, während ihr Partner von zu Hause aus arbeitete. Als die Beamten ankamen, dachte die Frau zunächst, es sei ein Fehler. Sie informierten sie über einen Durchsuchungsbefehl, trennten das Paar physisch und konfrontierten die Frau mit Fotos, die zeigten, dass sie im Bewusstlosenzustand sexuell angegriffen wurde, die offenbar von ihrem Partner aufgenommen wurden. Der Mann wurde verhaftet, was das letzte Mal war, als sie ihn sah.
Der Fall erregte die Aufmerksamkeit der Staatskriminalpolizei Niederösterreichs, nachdem die deutschen Behörden davon Kenntnis erlangt hatten. Dies folgte jahrelangen Recherchen zweier deutscher Journalisten, Isabell Beer und Isabel Ströh von der NDR, die ein internationales Netzwerk von Tätern entdeckten, die sich sexueller Gewalt widmeten. Ihre Untersuchung ergab, dass Männer auf öffentlichen Plattformen Informationen austauschten, wie sie Frauen unbemerkt sedieren und sexuelle Übergriffe begehen können, und oft Videos dieser Handlungen teilen.
Ihre Recherchen begannen mit einer Untersuchung pornografischer Websites, wo sie Videos entdeckten, die Frauen darstellten, die bewusstlos erschienen. Dies führte zur Frage: Waren dies echte Aufnahmen von sexuellen Übergriffen auf bewusstlose Frauen? Die Journalisten schlossen sich anonym Telegramm-Gruppen an. Eine Gruppe hatte über 200 Mitglieder, die sich später auf mehr als 73.000 erweiterten. Sie beobachteten die Planung und Ausführung schwerer Sexualstraftaten, was sie zu dem Schluss führte, dass Maßnahmen notwendig waren. Sie sandten mehrere Anfragen an Strafverfolgungsbehörden und stellten Links zu bestimmten Fällen und Gruppen bereit.
Ein solcher Fall betraf einen Mann aus Niedersachsen, der angeblich seit 2006 Videos veröffentlicht hatte, in denen seine Frau sexuell missbraucht wurde, während sie bewusstlos war. Er erklärte offen, dass sie sich des Missbrauchs nicht bewusst war. Seine Videos erhielten Millionen von Aufrufen auf Pornoseiten. Ende 2024 fanden die Journalisten ein weiteres Video des gleichen Benutzers und kontaktierten erneut die Polizei in Hamburg. Erst dann wurden Untersuchungen eingeleitet, über ein Jahr nach der ursprünglichen Anfrage. Während dieser Zeit wurde die Frau weiterhin von ihrem Partner betäubt und angegriffen. Die mangelnde Reaktion der Behörden frustrierte Beer und Ströh.
Sie glaubt, dass die Verständigung endlich eingetreten ist. Laut Europol wurden während einer Operation im Juni 156 potenzielle Opfer und Täter identifiziert. Österreich beteiligt sich jedoch nicht an dieser Initiative. Vor der Operation Medusa stellten die Ermittler bereits fest, dass der Täter aus Niedersachsen mit dem Mann aus Niederösterreich kommunizierte. Er teilte Tipps, wie er seine Freundin betäubte und sexuell belästigte, und schickte ihm Materialien. Diese Verbindung unterstreicht den breiteren Umfang des Netzwerks und seinen transnationalen Charakter. Die laufenden Bemühungen zielen darauf ab, diese Strukturen zu demontieren, obwohl es weiterhin schwierig ist, alle Teilnehmer zu identifizieren und den Opfern Gerechtigkeit zu verschaffen.
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Der Fall von Pelicot in Niederösterreich wurde zu einem Wendepunkt in den Diskussionen über sexuelle Gewalt. Der Vorfall begann im Februar letzten Jahres, als die Polizei ein Haus im Bezirk Bruck an der Leitha besuchte. Das Paar, in den frühen 40ern, wurde von ihrem Anwalt als "idyllisches Leben" und "harmonische Beziehung" beschrieben. Als die Polizei ankam, glaubte die Frau zunächst, dass es einen Fehler gegeben hatte. Allerdings wurden ihr Fotos gezeigt, die zeigen, dass sie sexuell angegriffen wurde, während sie unter Betäubung war, von ihrem Partner in ihrem Haus gefangen genommen. Der Mann wurde verhaftet, als sie ihn zum letzten Mal sah. Dieser Fall wurde durch die deutschen Behörden der niederösterreichischen Strafpolizei bekannt, die Untersuchungen auf der Grundlage jahrelanger Forschung von zwei deutschen Journalisten, Isabell Beer und Isabel Ströh von der NDR, eingeleitet hatten. Ihre Untersuchung entdeckte ein internationales Netzwerk, in dem Männer und Frauen über Videos sexueller Übergriffe diskutierten, die sie angeblich mit ihren Freundinnen, Freundinnen oder Müttern geteilten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt die Ergebnisse des investigativen Journalismus in Bezug auf ein internationales Netzwerk von sexuellen Übergriffen vor und konzentriert sich auf die rechtlichen und sozialen Auswirkungen, anstatt eine klare ideologische Haltung einzunehmen.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 70): The article provides detailed accounts of the case and references investigative work by journalists, aligning with the cross-source consensus. It includes specific details about the victim’s experience and the broader network uncovered, but uses emotionally charged language like 'idyllisches Leben'
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