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Wie Dürers Hase ins Museum kam
Austria🎭 Kulturvor 20 Tagen

Wie Dürers Hase ins Museum kam

Der Artikel behandelt die Ausstellung zum 250-jährigen Jubiläum des Albertina-Museums mit dem Titel "Sammeln für die Zukunft", die die Geschichte des Museums beleuchtet und bemerkenswerte Kunstwerke wie Albrecht Dürers "Feldhase" zeigt.

Das Albertina-Museum in Wien hat vor kurzem im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Jubiläum eine große Ausstellung mit dem Titel "Sammeln für die Zukunft" enthüllt. Die Ausstellung bietet einen umfassenden Einblick in die Geschichte des Museums und hebt seine Ursprünge, Entwicklung und die bedeutende Rolle von Figuren hervor, die in früheren Erzählungen oft übersehen wurden. Im Mittelpunkt dieser Erzählung steht Erzherzogin Marie Christine, die Ehefrau von Herzog Albert von Sachsen-Teschen, deren Beiträge bis jetzt weitgehend unerkannt geblieben sind.

Im Zentrum der Ausstellung steht eines der berühmtesten Werke der Albertina-Sammlung - Albrecht Dürers "Feldhase" aus dem Jahr 1502. Diese Zeichnung, die für ihre lebendigen Details und ihre lebensechte Qualität bekannt ist, wurde aufgrund der Zerbrechlichkeit des Papiers selten gezeigt. Sie wurde zuletzt während einer großen Dürer-Ausstellung im Jahr 2019 gezeigt.

Die Ausstellung zeigt ein breites Spektrum von Meisterwerken aus mehreren Jahrhunderten, darunter Werke von Michelangelo, Caspar David Friedrich, Egon Schiele, Emil Nolde und anderen. Diese Kunstwerke veranschaulichen die Entwicklung der Sammlung der Albertina, die mit einem Fokus auf Druckkunst begann und sich allmählich auf verschiedene Formen des künstlerischen Ausdrucks erweiterte. Das Gründerpaar des Museums, Herzog Albert und Erzherzogin Marie Christine, waren maßgeblich an der Gestaltung dieser Vision beteiligt. Ihre Leidenschaft für Kunst führte sie dazu, den österreichischen Gesandten in Venedig, Graf Giacomo Durazzo, mit der Sammlung wertvoller Drucke zu beauftragen.

Die Ausstellung befasst sich auch mit der historischen Reise der Albertina-Sammlung. Zunächst in Bratislava untergebracht, zog die Sammlung nach Brüssel und Dresden, bevor sie sich schließlich 1800 in Wien niederließ. Der Name "Albertina", der erstmals 1864 verwendet wurde, spiegelt das Vermächtnis des Herzogs Albert wider, der ein Mitglied des unteren Adels war. Seine Ehe mit Christine Marie, der Tochter der Kaiserin Maria Theresia, galt als eine der wenigen echten Liebespaaren der Ära.

Die Ausstellung enthält einen detaillierten Bericht darüber, wie die Albertina ihre Sammlung über Drucke hinaus auf Zeichnungen und andere Medien erweitert hat. Diese Erweiterung wurde im 20. Jahrhundert durch Übernahmen wie die Graphische Bundeslehr- und Versuchsanstalt-Sammlung (2000), die Batliner-Sammlung (2007) und die Essl-Sammlung (2013) weiter beschleunigt. Diese Ergänzungen verwandelten die Albertina in ein internationales Museum, das zeitgenössische künstlerische Trends und Praktiken widerspiegelt.

Die Ausstellung befasst sich auch mit den Herausforderungen, mit denen das Museum in seiner Geschichte konfrontiert war, darunter Kriegsschäden und umfangreiche Renovierungen. Ein Film der Künstlerin Rosa Barba bietet eine abstrakte Darstellung der Struktur und des Betriebs des Museums und bietet den Besuchern eine neue Perspektive auf die Institution. Durch diesen vielschichtigen Ansatz soll die Ausstellung ein tieferes Verständnis der Vergangenheit der Albertina vermitteln und gleichzeitig auf die Zukunft blicken.

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2 Berichte

ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 95Objektivität 90vor 21 Tagen
Wie Dürers Hase ins Museum kam

Der Artikel behandelt die Ausstellung zum 250-jährigen Jubiläum des Albertina-Museums mit dem Titel "Sammeln für die Zukunft", die die Geschichte des Museums beleuchtet und bemerkenswerte Kunstwerke wie Albrecht Dürers "Feldhase" zeigt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel konzentriert sich auf das kulturelle Erbe und die historischen Ausstellungen, ohne eine politische Haltung einzunehmen oder eine Vorurteile gegenüber einer bestimmten Ideologie zu zeigen.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 95 · Objektivität 90): The article provides accurate details about the Albertina's 250th anniversary exhibition, including the role of Erzherzogin Marie Christine and the history of Dürer’s hare. It cites Ralph Gleis accurately and explains conservation concerns regarding the artwork. The tone is generally neutral but sli

Kurier logoKurierParteinahMitteFaktentreue 92Objektivität 85vor 20 Tagen
Albertina feiert Jubiläum: Papier für die Ewigkeit und ein Hase für alle

In dem Artikel wird die Ausstellung "Sammeln für die Zukunft" zum hundertjährigen Jubiläum des Albertina-Museums diskutiert und die Sammlungskriterien und historischen Anschaffungen hervorgehoben.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet einen sachlichen Überblick über die Geschichte des Albertina-Museums, seine Sammlungspolitik und seine hundertjährige Ausstellung, ohne eine klare ideologische Haltung einzunehmen oder eine voreingenommene Sprache zu verwenden.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 92 · Objektivität 85): This article gives precise historical background on the acquisition of Dürer’s hare through the exchange with Herzog Albert, citing specific dates and figures. However, it leans slightly more towards highlighting the museum’s narrative than maintaining strict neutrality, especially in its framing of

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