Eine aktuelle Studie stellt das herkömmliche Verständnis von Freundschaftsselektion in Frage, indem sie vorschlägt, dass Menschen Freunde immer noch basierend auf Merkmalen auswählen können, die mit Überlebensvorteilen aus unserer evolutionären Vergangenheit verbunden sind, anstatt nur mit modernen Zielen. Forscher der Universität von Kalifornien, Santa Barbara, führten zwei Experimente mit über 600 Teilnehmern durch. In der ersten Teilnahme nahmen Studenten Gespräche auf und bewerteten potenzielle Freunde basierend auf Merkmalen wie Kooperativität, Dominanz und Attraktivität. In der zweiten Teilnahme bewerteten Online-Teilnehmer Gesichtsbilder auf Qualitäten, die mit dem Überleben der Vorfahren verbunden sind, wie Produktivität und sozialem Status. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass moderne Ziele zwar einige Freundschaften beeinflussen, aber viele Entscheidungen immer noch von alten Instinkten geprägt sind, die mit Kooperation, Status und körperlicher Anziehung verbunden sind.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine wissenschaftliche Studie, die das menschliche Verhalten ohne offensichtliche ideologische Neigung untersucht.




