Die politische Krise im von Pakistan besetzten Jammu und Kaschmir (PoJK) hat sich verschlimmert, da das Joint Awami Action Committee (JAAC) seine Kampagne von wirtschaftlichen Forderungen zu breiteren Aufrufen für politische Rechte und Selbstverwaltung eskaliert. Das JAAC, das 2023 als Protest gegen steigende Kosten entstand, hat seine Agenda erweitert, um die Abschaffung von 12 reservierten Flüchtlingssitzen in der gesetzgebenden Versammlung einzubeziehen. Trotz einer Vereinbarung zwischen dem JAAC und den Behörden im November 2025 behauptet die Organisation, dass die Bedingungen nicht erfüllt wurden, was zu Drohungen weiterer Maßnahmen führte. Anfang Juni stiegen die Spannungen, nachdem die Sicherheitskräfte angeblich einen JAAC-Führer angegriffen hatten, was zum Tod seines Mitarbeiters führte. Die pakistanische Regierung verbot die JAAC nach den Antiterrorgesetzen und entsandte Tausende von Truppen, um die Proteste zu unterdrücken.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Aktionen der JAAC als legitimen politischen Aktivismus und nicht als Terrorismus und betont ihre Forderung nach Selbstverwaltung und institutionellen Reformen.





