Die Trump-Administration hat laut Quellen des US-Außenministeriums das Visum der brasilianischen Botschafterin in den Vereinigten Staaten, Maria Luiza Ribeiro Viotti, widerrufen. Diese Maßnahme folgte Berichten zufolge der Weigerung Brasiliens, zwei amerikanischen Diplomaten Visa zu erteilen, die vor den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen in Brasilien einen Besuch planen. Die USA beschuldigten Brasilien, die Ernennung von Daniel Perez, einem Trump-Verbündeten, als Botschafter in Brasilien zu verzögern. Brasilien verurteilte den Visa-Widerruf als einen Akt der Einmischung in seine inneren Angelegenheiten und beschrieb ihn als Teil eines breiteren Musters der Feindseligkeit. Die USA betonten, dass der Visa-Widerruf nicht der Ausweisung des Botschafters gleichkommt und rückgängig gemacht werden könnte, wenn Brasilien dem vorgeschlagenen Botschafter-Nominierten zustimmt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Perspektiven, die Handlungen der USA und die Reaktionen Brasiliens, ohne offen eine der beiden Seiten zu bevorzugen.




