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WhatsApp führt Benutzernamen ein – Handynummer bleibt privat
Germany🏛️ Politikvor 3 Tagen

WhatsApp führt Benutzernamen ein – Handynummer bleibt privat

WhatsApp, der weltweit am meisten genutzte Messenger-Dienst, bringt eine neue Funktion ein, bei der der Nutzer ihre private Handynummer nicht mehr preisgeben muss, um mit anderen zu kommunizieren. Stattdessen können Benutzernamen verwendet werden, um sich zu identifizieren. Diese Funktion wird ab dem 29. Juni 2024 global verfügbar sein, und die vollständige Umsetzung erfolgt schrittweise. Die Handynummer bleibt weiterhin erforderlich, um ein Konto einzurichten, aber bei Chats und Anrufen wird der Benutzername angezeigt. WhatsApp betont, dass dies ein wichtiger Schritt im Bereich Datenschutz ist, da die Handynummer oft mit sensiblen Informationen verbunden ist. Zudem ermöglicht WhatsApp Nutzern, ihre Namen aus Facebook oder Instagram heraus zu importieren, und gibt keine öffentliche Liste von Benutzernamen, um Spameren zu reduzieren.

Im Sommer 2026 verbreitete sich auf Social-Media-Plattformen eine Warnung bezüglich der von WhatsApp eingeführten künstlichen Intelligenz-Funktion. Die Nachricht behauptete, dass die KI ab "Samstag" Zugriff auf alle privaten Chats haben würde, Telefonnummern anzeigen und persönliche Daten extrahieren könnte.

Die fragliche KI ist Teil der Meta AI, die von der Muttergesellschaft hinter Facebook, WhatsApp, Instagram und Threads im Jahr 2025 ins Leben gerufen wurde. Zu dieser Zeit hatte bereits ein ähnlicher Kettenbrief die Runde gemacht, aber auch er enthielt Ungenauigkeiten. Gemäß der Untersuchung von CORRECTIV erhält die KI nicht automatisch Zugriff auf alle Nachrichten. Stattdessen müssen Benutzer Inhalte mit der KI teilen, damit sie verarbeitet werden können. Persönliche Nachrichten bleiben unter Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geschützt, es sei denn, sie werden direkt mit der KI-Funktion geteilt.

Meta stellte klar, dass die KI nur Nachrichten lesen kann, die Benutzer absichtlich mit ihr teilen. Dies schließt Chats ein, in denen der Benutzer "@Meta AI" erwähnt oder Nachrichten speziell an die KI sendet. Zusätzlich bestätigte der Bundesbeauftragte für Datenschutz, dass die KI, basierend auf aktuellem Wissen, Chatinhalte nicht für Trainingszwecke verwendet. Die Privatsphäre von Chatinhalten bleibt nach dem Prinzip der Telekommunikationsgeheimhaltung geschützt, das auch für Gruppenchats gilt.

Datenschutzbedenken bestehen weiterhin in Bezug auf die Anwendungen von Meta, einschließlich WhatsApp. Während die KI öffentliche Daten für die Schulung verwendet, beinhaltet dies typischerweise Beiträge, Fotos, Kommentare und andere öffentlich verfügbare Informationen von Benutzern über dem Alter der Mehrheit. Dies bedeutet jedoch keinen automatischen Zugriff auf private Nachrichten oder persönliche Daten. Benutzer, die es vermeiden möchten, ihre Nachrichten mit der KI zu teilen, sollten die Funktion nicht verwenden.

Im Juni 2026 wurde ein weiteres wichtiges Update bezüglich WhatsApp angekündigt. Der Dienst führt individuelle Benutzernamen ein, die es Benutzern ermöglichen, ohne ihre Telefonnummern preiszugeben zu kommunizieren. Diese Änderung zielt darauf ab, die Privatsphäre der Benutzer zu verbessern, indem sie ein alternatives Mittel zur Identifizierung innerhalb der App bietet. Die globale Phase zur Reservierung der gewünschten Namen begann Anfang Juni, wobei die eigentliche Funktion später im Jahr eingeführt wird.

Derzeit ist die mit einem WhatsApp-Konto verknüpfte Telefonnummer für alle Chat-Partner sichtbar. Das neue Benutzernamensystem ermöglicht es Benutzern jedoch, stattdessen eine eindeutige Kennung zu wählen.

Trotz dieser Änderungen bleibt die Anforderung, eine Telefonnummer bei der Registrierung anzugeben, unverändert. Benutzer müssen bei der Einrichtung eines Kontos weiterhin ihre Telefonnummer eingeben, und sie wird weiterhin mit den Adressbüchern anderer abgeglichen.

Andere Messaging-Apps bieten seit langem ähnliche Funktionen an. Zum Beispiel erlaubt Signal den Benutzern, ihre Telefonnummern seit Anfang 2024 hinter Benutzernamen zu verstecken. Telegram unterstützt auch die Kommunikation über öffentliche Benutzernamen. Für diejenigen, die vollständige Anonymität suchen, bieten Alternativen wie Threema und Session eine Registrierung an, ohne persönliche Daten wie Telefonnummern zu benötigen, sondern sich auf zufällig generierte IDs zu verlassen.

WhatsApp, als Teil der Meta Corporation, dominiert den globalen Markt für Messaging-Dienste mit rund drei Milliarden Nutzern weltweit. Konkurrenten sind Telegram, das etwa eine Milliarde Nutzer hat, und Signal, das aufgrund seines Fokus auf Privatsphäre stetig gewachsen ist und schätzungsweise 70 bis 100 Millionen Nutzer erreicht.

Da sich WhatsApp weiterentwickelt, spiegeln Updates zur Verbesserung der Privatsphäre der Benutzer die laufenden Bemühungen wider, die Anforderungen der Verbraucher zu erfüllen und die Wettbewerbsfähigkeit in der digitalen Landschaft zu erhalten. Diese Entwicklungen unterstreichen die Bedeutung des Ausgleichs zwischen technologischen Innovationen und robusten Datenschutzmaßnahmen.

Zu den Primärquellen (6)

Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.

3 Berichte

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 90vor 3 Tagen
Neuerung bei Messenger-Dienst: Whatsapp erlaubt Namen

WhatsApp, ein Messenger-Dienst unter dem Facebook-Konzern Meta, hat eine neue Funktion eingeführt, die Nutzer:innen ermöglicht, bei der Erstellung neuer Kontakte ihre Telefonnummer nicht mehr preiszugeben. Stattdessen können sie individuelle Benutzernamen wählen, die für die Kommunikation genutzt werden. Diese Funktion ist weltweit verfügbar, jedoch kann sie erst 'später dieses Jahr' genutzt werden. Obwohl die Nutzung von Telefonnummern bei der Registrierung weiterhin erforderlich ist, reduziert die Änderung den Datenspiegelungsprozess zwischen Nutzer:innen. Andere Dienste wie Signal und Threema bieten ähnliche Funktionen bereits länger an. WhatsApp dominiert mit rund 3 Milliarden Nutzer:innen den Markt, wobei Metas Geschäftsmodell stark auf Werbung und Datenverarbeitung basiert.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel beschreibt eine technische Neuerung im Rahmen der Datenschutzpolitik von WhatsApp, ohne klare politische Vorlieben oder parteiliche Positionen zu vermitteln. Es wird keine Seite bevorzugt oder kritisiert, lediglich Fakten und Hintergründe präsentiert. Der Fokus liegt auf der Funktionssch

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 90): This article mirrors the first in content, reporting the username feature as a privacy update. It presents the information neutrally, without emotional language, and aligns with the cross-source consensus. The focus remains on the functional change without editorializing.

heise online logoheise onlineUnabhängigMitteFaktentreue 85Objektivität 90vor 4 Tagen
WhatsApp führt Benutzernamen ein – Handynummer bleibt privat

WhatsApp, der weltweit am meisten genutzte Messenger-Dienst, bringt eine neue Funktion ein, bei der der Nutzer ihre private Handynummer nicht mehr preisgeben muss, um mit anderen zu kommunizieren. Stattdessen können Benutzernamen verwendet werden, um sich zu identifizieren. Diese Funktion wird ab dem 29. Juni 2024 global verfügbar sein, und die vollständige Umsetzung erfolgt schrittweise. Die Handynummer bleibt weiterhin erforderlich, um ein Konto einzurichten, aber bei Chats und Anrufen wird der Benutzername angezeigt. WhatsApp betont, dass dies ein wichtiger Schritt im Bereich Datenschutz ist, da die Handynummer oft mit sensiblen Informationen verbunden ist. Zudem ermöglicht WhatsApp Nutzern, ihre Namen aus Facebook oder Instagram heraus zu importieren, und gibt keine öffentliche Liste von Benutzernamen, um Spameren zu reduzieren.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung konzentriert sich auf die technische und datenschutzrelevante Ausrichtung der Neuerung, ohne politische Bewertungen oder parteiengerechte Framing. Es wird keine einseitige Haltung gegenüber Regierungen, Parteien oder politischen Akteuren gezeigt.

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 90): The article accurately reports WhatsApp's introduction of usernames as a privacy feature, aligning with the cross-source consensus. It explains the change clearly without bias. The text is factual and objective, focusing on the new functionality without emotional language.

CORRECTIV logoCORRECTIVUnabhängigMitteFaktentreue 70Objektivität 80vor 3 Tagen
Hat die Whatsapp-KI „ab Samstag“ Zugriff auf private Chats? Warum dieser Kettenbrief so nicht stimmt

Ein Kettenbrief im Sommer 2026 warnt vor der KI-Funktion 'Meta AI' auf WhatsApp, behauptend, dass sie ab Samstag Zugriff auf private Chats haben würde und persönliche Daten abrufen könnte. Mehr als 20 Menschen meldeten diesen Brief an CORRECTIV. Die Berichte sind irreführend: Meta AI hat keinen automatisierten Zugriff auf alle Chats. Laut WhatsApps FAQ können Nutzer die KI nur dann nutzen, wenn sie explizit mit ihr interagieren, z.B. indem sie '@Meta AI' erwähnen oder spezifische Anfragen stellen. Die Bundesbeauftragte für Datenschutz bestätigte, dass keine privaten Chats zur Trainingsdatenbank der KI gehören. Zudem betont Meta, dass alle Chats durch End-to-End-Verschlüsselung geschützt sind. Die Verbraucherzentrale klärt ebenfalls auf, dass nur gezielte Nutzung der KI zu Datenzugriff führt.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine neutrale Analyse des Kettenbriefs und untersucht sowohl Quellen aus der Regierung (Bundesbeauftragte für Datenschutz), als auch externe Organisationen wie die Verbraucherzentrale. Er vermeidet eine einseitige Darstellung und betont die Bedeutung der End-to-End-Verschlüss

Warum diese Bewertungen (Faktentreue 70 · Objektivität 80): The article addresses a misinformation claim about WhatsApp's AI accessing chats, clarifying that the AI does not have automatic access. However, it references a previous similar false message from 2025, which may confuse readers. The tone is informative but slightly biased toward caution rather tha

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