Eine aktuelle akademische Studie stellt allgemeine Begründungen in Frage, die von Arbeitgebern für die Rückkehr von Mitarbeitern in das Büro in Vollzeit verlangt werden. Forscher, darunter der Organisationspsychologe Adam Grant und die Doktorandinnen Marissa Shandell und Courtney Elliott, fanden heraus, dass der Widerstand der Führungskräfte gegen Remote-Arbeit häufig eher mit persönlichem Ego als mit Produktivitätsbedenken oder Kollaborationsbedürfnissen verbunden ist. Die Studie legt nahe, dass Führungskräfte mit narzisstischen Tendenzen Remote-Arbeit als Bedrohung für ihre Autorität ansehen und es vorziehen, traditionelle Büroumgebungen beizubehalten, um die Kontrolle zu behaupten. Während die Forscher anerkennen, dass hybride und Remote-Modelle möglicherweise nicht für alle Unternehmen oder Rollen geeignet sind, argumentieren sie, dass die Ablehnung solcher Vereinbarungen häufig in egozentrischen Führungsstilen verwurzelt ist.
Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel formuliert Unternehmenspraktiken im Zusammenhang mit Fernarbeit in einer kritischen Perspektive und legt nahe, dass bestimmte Führungsverhaltensweisen aus Ego und Narzissmus stammen, was mit einer Kritik an hierarchischen und autoritären Strukturen übereinstimmt.




