Nach fast 14 Jahren ihrer Existenz haben die kurdisch geführten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF), die seit dem Aufstand von 2011 große Teile des Nordostens Syriens kontrolliert hatten, ihre Auflösung und Integration in die syrischen Streitkräfte unter der Führung von Präsident Assad angekündigt. Der kurdische Führer Mazlum Abdi erklärte das "Ende der Operationen" der SDF als unabhängige Streitkraft. Inzwischen bleibt die drusische Provinz Suwaida außerhalb der Kontrolle der Zentralregierung. Experten vermuten, dass diese Verschiebung die Dynamik der Region beeinflussen könnte, insbesondere da drusische Führer wie Hikmat al-Hidschri sich zuvor ein dezentralisiertes Syrien mit autonomen Regionen vorstellten, darunter eine drusische Zone im Süden Syriens. Diese Vision scheint jedoch zu verblassen, da al-Hidschri kürzlich trotz der praktischen Herausforderungen der Annexion die Beziehungen zwischen den Drusen und Israel betont hat.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet eine ausgewogene Darstellung der politischen Entwicklungen, die die SDF und die drusische Gemeinschaft betreffen, ohne offen eine bestimmte Seite zu bevorzugen.



