Im Juli 2024 protestierten Studenten und Arbeitssuchende in Bangladesch gegen ein von ihnen als ungerecht und diskriminierend angesehenes staatliches Job-Quotensystem. Die Demonstrationen, die sich zunächst auf die Verdienst-basierte Einstellung konzentrierten, entwickelten sich zu einem breiteren Widerstand gegen die 15-jährige autoritäre Herrschaft der Awami-Liga. Trotz Polizeigewalt, Verhaftungen und einem Internet-Blackout erhielt die Bewegung breite Unterstützung und zog Arbeiter, Familien und Gemeinden an. Premierministerin Sheikh Hasina trat schließlich zurück und floh aus dem Land, was zur Bildung einer Übergangsregierung führte. Aktivisten argumentieren, dass die Proteste einen Wendepunkt markierten, da die Bürger lernten, sich zu organisieren und die Autorität herauszufordern. Der Artikel enthält ein Interview mit Tasfia Tarannum Ridita, einer Studentenaktivistin, in dem die Motivationen für die Proteste, ihre Organisation und die Auswirkungen der sozialen Medien diskutiert werden.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Proteste als eine positive Kraft für demokratische Reformen und hebt den Mut junger Aktivisten hervor, die sich dem Autoritarismus stellen.



![[EDITORIAL] Ang patlang sa retoriko at realidad ni Pangulong Marcos (Die Wahrheit ist nicht in der Vergangenheit)](https://images.weserv.nl/?url=newsinfo.inquirer.net%2Ffiles%2F2026%2F07%2F27july2026sona111.jpg&w=3840&q=75&output=webp&we)

