China verstärkt seine Beteiligung an der Bekämpfung von HIV/AIDS in Afrika durch die Finanzierung neuer Initiativen und die Unterstützung der lokalen pharmazeutischen Produktion im Rahmen seines Health Silk Road-Programms. Dies geschieht, während die USA ihre direkte bilaterale Gesundheitshilfe für die Region reduzieren. Die USA haben sich auf die Unterzeichnung bilateraler Gesundheitsvereinbarungen mit einigen afrikanischen Ländern verlagert, aber Länder wie Sambia und Simbabwe haben sich wegen Bedenken hinsichtlich der Souveränität und Privatsphäre der Daten geweigert. Nach einem Besuch in China hob UNAIDS-Exekutivdirektorin Winnie Byanyima hervor, dass Chinas Global Development and South-South Cooperation Fund HIV-Präventionsbemühungen in mehreren afrikanischen Ländern wie Lesotho, Südafrika, Uganda und Simbabwe unterstützt. Südafrika, in dem etwa acht Millionen Menschen mit HIV leben, erhielt im vergangenen Jahr einen Zuschuss in Höhe von 3,49 Millionen US-Dollar von China für die Umsetzung von Präventionsprogrammen, die auf über 50.000 junge Menschen und Schadensreduktionsdienste für Drogenkonsünder abzielen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen über die Politik der internationalen Gesundheitshilfe und zeigt keine eindeutige Voreingenommenheit bei der Gestaltung oder der Beschaffung.





