Präsident Donald Trump hat versprochen, den wirtschaftlichen Druck auf den Iran nach der jüngsten Eskalation der Feindseligkeiten zu verstärken, wobei Finanzminister Scott Bessent ankündigte, dass neue Maßnahmen gegen Teheran innerhalb weniger Tage umgesetzt werden. Diese Schritte, die als "nie zuvor gesehen" beschrieben werden, umfassen erweiterte Sanktionen, finanzielle Einschränkungen und potenzielle militärische Aktionen, die darauf abzielen, die Wirtschaft und die Kriegsanstrengungen des Iran zu stören. Seit dem Ausbruch des Konflikts im Februar haben die Vereinigten Staaten zusätzliche maritime, energetische und finanzielle Sanktionen eingeführt und eine Seeblockade um iranische Gewässer eingeleitet.
Das Office of Foreign Assets Control (OFAC) des Finanzministeriums sanktionierte mehr als 1.000 Personen, Schiffe und Flugzeuge seit Trumps Amtsantritt für seine zweite Amtszeit. Die jüngsten Maßnahmen konzentrierten sich auf die geheime iranische Ölflotte, Schifffahrtsversicherungen und Unternehmen, die die Beschaffung von Waffen erleichtern, sowie auf das Einfrieren von etwa 500 Milliarden US-Dollar an Kryptowährung, die mit dem Iran in Verbindung stehen. Die Vereinten Nationen und die Europäische Union begannen Sanktionen wegen Bedenken im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm, Menschenrechtsfragen und der Unterstützung für militante Gruppen zu verhängen.
Im Laufe der Jahre entwickelten sich diese Maßnahmen zu umfassenden Handelsembargo, Vermögensanstrengungen und Beschränkungen für Finanztransaktionen. S. hat seine Strategie eskaliert und sich auf Sektoren konzentriert, die für die Wirtschaft des Iran von entscheidender Bedeutung sind, einschließlich seiner Ölexporte und seiner Finanzinfrastruktur. Insbesondere hat die Regierung die Schatten-Ölflotte des Iran, nicht registrierte Tanker, die zur Umgehung von Sanktionen verwendet werden, und digitale Plattformen für Kryptowährungstransaktionen, die mit dem Land verbunden sind, ins Visier genommen. Diese Schritte zielen darauf ab, die Fähigkeit des Iran, Einnahmen aus Ölverkäufen zu erzielen, abzuschneiden und seinen Zugang zu globalen Finanznetzwerken zu begrenzen.
" Diese Anlagen machen ungefähr ein Viertel der chinesischen Raffineriekapazitäten aus und arbeiten in der Regel mit dünnen oder sogar negativen Gewinnmargen. Da China über 80% des exportierten Rohöls des Iran kauft, sind viele dieser unabhängigen Raffinerien stark an der Verarbeitung von iranischem Öl beteiligt.
Die Sanktionen gegen diese Teekanne-Raffinerien könnten einen großen Teil des iranischen Ölexportmarktes stören, obwohl Experten warnen, dass die Durchsetzung aufgrund der fehlenden direkten Verbindungen zu westlichen Bankensystemen schwierig sein könnte.
Die Trump-Administration hat versucht, die Spannungen mit China vor einem erwarteten Treffen mit Präsident Xi Jinping im Laufe dieses Jahres herunterzuspielen, da sie befürchtet, dass eskalierende Konflikte die für den amerikanischen technologischen Fortschritt wesentlichen Lieferketten gefährden könnten.
Brett Erickson, ein Sanktions-Experte von Obsidian Risk Advisors, stellte fest, dass solche Taktiken zwar vorübergehend die Operationen des Iran behindern können, aber ihr langfristiges Verhalten nicht grundlegend verändern.
Während die Regierung ihre nächsten Schritte abwägt, scheint der Fokus sowohl auf sofortige Störungen der iranischen Wirtschaft als auch auf langfristige Strategien zu liegen, um das Land finanziell und diplomatisch zu isolieren.
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