Ein Ausbruch des West-Nil-Virus hat in Nordmazedonien nach Angaben des Gesundheitsministeriums des Landes zu fünf Todesfällen geführt. In den letzten Wochen wurden über 43 Fälle gemeldet, hauptsächlich innerhalb der letzten drei Wochen, wobei sich die meisten Infektionen in der Hauptstadt konzentrierten. Die Gesundheitsbehörden haben Warnungen ausgegeben, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um Moskito-Zuchgründe zu vermeiden. Das Virus, das erstmals 1937 in Uganda identifiziert wurde, verursacht typischerweise leichte Symptome, kann jedoch zu schweren Komplikationen wie Meningitis führen. Bislang wurde das Virus in zwölf europäischen Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien und anderen, gemeldet.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über die Ausbreitung und Auswirkungen des West-Nil-Virus in Nordmazedonien, ohne offen eine politische Haltung zu bevorzugen.




