Fünf libanesische Burgen und die Stadt Sebastia im Westjordanland wurden aufgrund von Bedrohungen durch Naturkatastrophen, Kriege oder Konflikte im Rahmen von Notfallverfahren zur UNESCO-Weltkulturerbe-Liste hinzugefügt. Die Entscheidung wurde von einem UNESCO-Ausschuss während eines Treffens in Busan, Südkorea, getroffen. Israel kritisierte den Schritt und beschuldigte die palästinensische Delegation, eine "feindliche, einseitige Kampagne" zur Löschung der dokumentierten jüdischen und christlichen Geschichte der Stätte gestartet zu haben. Das israelische Außenministerium behauptete, dass Sebastia fälschlicherweise als in einer Krisensituation dargestellt wurde. Inzwischen werden die fünf Burgen im Libanon als Teil eines kontinuierlichen Verteidigungssystems beschrieben, das die historische Entwicklung der Region widerspiegelt. Deutschland nominierte eine Waldsiedlung in Zehlendorf für die Aufnahme in die Liste.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die UNESCO-Bezeichnung als politisch motivierte Handlung der palästinensischen Delegation, die eine voreingenommene Erzählung gegen Israel impliziert.

