Das Weltnahrungsmittelprogramm (WFP) hat gewarnt, dass Afghanistan mit einer sich verschlimmernden Nahrungsmittelkrise konfrontiert ist, mit schwerwiegenden Folgen für Kinder. Laut John Aylieff, Vertreter des WFP, haben viele Geberländer ihre Entwicklungshilfe reduziert, so dass das Programm nur einem von neun der 14 Millionen unterernährten Menschen im Land helfen kann. Die Situation ist besonders schlimm für Kinder unter zwei Jahren, mit einem kritischen Mangelernährungsniveau, das jetzt ein Drittel der Provinzen betrifft. Die Krise wird durch Konflikte, Handelsstörungen und Zwangsrückkehren aus Nachbarländern wie dem Iran und Pakistan verschärft. Trotz der Erwartungen einer guten Ernte in diesem Jahr ist der Bedarf an Nahrungsmittelhilfe aufgrund der Rückkehr von sechs Millionen Afghanen in den letzten drei Jahren erheblich gestiegen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sachliche Informationen des WFP über die Nahrungsmittelkrise in Afghanistan, wobei spezifische Daten und Zitate des WFP-Vertreters John Aylieff zitiert werden.






