Ein Gefangener starb im August 2025 im Wiener Josefstadt-Gefängnis an einer Medikamentenvergiftung. Die Staatsanwaltschaft in Korneuburg untersucht mögliche Fahrlässigkeit oder Missbrauch von Befugnissen im Zusammenhang mit seinem Tod. Die Untersuchung erstreckt sich über das Personal im Josefstadt-Gefängnis hinaus auf Personal aus anderen Gefängnissen und einer Klinik in Niederösterreich. Der Verstorbene war ein irischer Staatsbürger und Vater eines vierjährigen Kindes, der in Salzburg festgehalten und zur Deportation nach Wien gebracht worden war. Er kollabierte am Flughafen, nachdem ihm Medikamente verabreicht worden waren, die später seine Vergiftung verursacht hatten. Sein Zustand verschlechterte sich während der Übertragung ins Gefängnis, wo er unempfänglich und aggressiv wurde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen sachlichen Bericht über den Tod eines Gefangenen und die anschließende rechtliche Untersuchung, ohne offen eine politische Haltung zu bevorzugen.





