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Strabag-Klage in Russland: Nur bedingtes Klagsverbot für RBI
Austria🏛️ PolitikEher progressivvor 3 Std.

Strabag-Klage in Russland: Nur bedingtes Klagsverbot für RBI

Ein Gericht in Kaliningrad hat eine Entscheidung erlassen, die die österreichischen Strabag-Aktionäre und deren Mitarbeiter daran hindert, Rechtsverfahren gegen die Rasperia Trading Limited im Ausland einzuleiten, die in Russland erfolgreich Ansprüche gegen Strabag eingereicht hat. Es gibt jedoch eine Ausnahme, die es der Raiffeisen Bank International (RBI) und ihrer russischen Tochtergesellschaft erlaubt, in Österreich Schadensersatzansprüche gegen Rasperia in Höhe von bis zu 2,85 Milliarden Euro einzureichen. Das Urteil wurde von Richterin Marina Nadeschkina erlassen, nachdem Rasperia darum gebeten hatte, obwohl die Einzelheiten aufgrund der Vertraulichkeit nicht öffentlich bekannt gegeben wurden. In der Zwischenzeit kündigte die RBI an, in Österreich einen Anspruch in Höhe von etwa 3,15 Milliarden Euro einzureichen, um Schadensersatz und die von Rasperia im Land gehaltenen Vermögenswerte, einschließlich Aktien und Dividenden, zurückzufordern und durchzusetzen. Dies überschreitet die von dem russischen Gericht festgelegte Grenze und kann zu Strafen von rund 300 Millionen Euro führen.

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4 Berichte

ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichMitteFaktentreue 75Objektivität 65gestern
Weiter Ringen um neue Russland-Sanktionen

Die EU-Botschafter haben heute in Brüssel erneut Verhandlungen über das 21. Sanktionspaket gegen Russland geführt, doch eine Einigung blieb aus. Mehrere EU-Mitgliedstaaten, darunter Österreich und Griechenland, lehnten Teile des Pakets ab. Österreich warb um eine rechtliche Regelung bezüglich der RBI, während Griechenland gegen ein Verbot des LNG-Transits protestierte. Die griechische Schifffahrtsindustrie könnte durch das Verbot stark beeinträchtigt werden, insbesondere der Milliardär George Prokopiou.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel berichtet neutral über die Verhandlungen und Positionen der EU-Mitgliedstaaten ohne klare pro- oder kontra-russische Haltung. Es wird keine emotionale Sprache eingesetzt, sondern lediglich Fakten und Stellungnahmen zitiert.

Warum Faktentreue (75): The article reports on ongoing EU negotiations over new sanctions against Russia, citing sources like EU diplomats and Ratskreisen (council circles). It mentions specific member states opposing the package, including Austria due to Raiffeisenbank International (RBI) and Greece over LNG transit restr

Warum Objektivität (65): The tone remains relatively neutral, presenting both sides of the debate (Austria’s concerns vs. Greece’s opposition). However, some phrases like 'spießte es sich an Griechenland' (it pinned itself on Greece) may carry subtle bias, suggesting Greece was the main point of contention. Emotional langua

ORF News logoORF NewsStaatlich / öffentlichMittevor 3 Std.
Klageverbot für RBI gilt nur bedingt

Ein Gericht in Kaliningrad in Russland hat eine Entscheidung erlassen, die es den österreichischen STRABAG-Aktionären und ihren Partnern untersagt, gegen Rasperia Trading Limited vor ausländischen Gerichten oder internationalen Schiedsinstituten außerhalb Russlands ein Verfahren einzuleiten. Diese Entscheidung folgt auf erfolgreiche Klagen von Rasperia gegen STRABAG in Russland. Die Raiffeisen Bank International (RBI) stellt jedoch eine Ausnahme fest, die es ihr und ihrer russischen Tochtergesellschaft erlaubt, Schadensersatzansprüche gegen Rasperia in Österreich in Höhe von bis zu 2,85 Milliarden Euro einzureichen. Das Urteil wurde im Rahmen eines verschlossenen Verfahrens erlassen, daher wurden keine weiteren Details veröffentlicht. Die RBI erklärte, dass dies ihnen erlaubt, Forderungen in Österreich zu stellen, ohne Sanktionen in Russland auszulösen, die wahrscheinlich auf die russische Tochtergesellschaft fallen würden. Die RBI kündigte an, in Österreich einen Anspruch auf Schadensersatz von etwa 3,15 Milliarden Euro einzulegen und dort gehaltene Vermögenswerte, einschließlich 28,5 Millionen STRABAG-Aktien und Dividenden, zu erwirken.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt eine ausgewogene Darstellung der Rechtslage zwischen der RBI und Rasperia dar, wobei der Schwerpunkt auf den Auswirkungen des Urteils des russischen Gerichts liegt, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.

Kurier logoKurierParteinahMittevor 3 Std.
Strabag-Klage in Russland: Nur bedingtes Klagsverbot für RBI

Ein Gericht in Kaliningrad hat eine Entscheidung erlassen, die die österreichischen Strabag-Aktionäre und deren Mitarbeiter daran hindert, Rechtsverfahren gegen die Rasperia Trading Limited im Ausland einzuleiten, die in Russland erfolgreich Ansprüche gegen Strabag eingereicht hat. Es gibt jedoch eine Ausnahme, die es der Raiffeisen Bank International (RBI) und ihrer russischen Tochtergesellschaft erlaubt, in Österreich Schadensersatzansprüche gegen Rasperia in Höhe von bis zu 2,85 Milliarden Euro einzureichen. Das Urteil wurde von Richterin Marina Nadeschkina erlassen, nachdem Rasperia darum gebeten hatte, obwohl die Einzelheiten aufgrund der Vertraulichkeit nicht öffentlich bekannt gegeben wurden. In der Zwischenzeit kündigte die RBI an, in Österreich einen Anspruch in Höhe von etwa 3,15 Milliarden Euro einzureichen, um Schadensersatz und die von Rasperia im Land gehaltenen Vermögenswerte, einschließlich Aktien und Dividenden, zurückzufordern und durchzusetzen. Dies überschreitet die von dem russischen Gericht festgelegte Grenze und kann zu Strafen von rund 300 Millionen Euro führen.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel stellt einen ausgewogenen Bericht über den Rechtsstreit zwischen multinationalen Unternehmen dar und unterstützt offen keine politische Ideologie.

Der Standard logoDer StandardUnabhängigProgressivvor 4 Std.
Wendepunkt in Raiffeisen-Causa: Die RBI wird Milliarden von Russen einklagen

Der Artikel behandelt eine bedeutende Entwicklung im Fall der Raiffeisen Bank International (RBI), an dem Russland beteiligt ist. Die RBI, die aufgrund der EU-Sanktionen, die die russischen Anteile an der Baufirma Strabag einfrierten, erhebliche Gelder verloren hat, plant nun, einen Schadensersatzanspruch gegen die russische Firma Rasperia in Wien einzureichen. Der Anspruch beläuft sich auf 3,15 Milliarden Euro, einschließlich direkter Verluste, Zinsen, Rechtskosten und Sachverständigengebühren. Dies folgt auf ein jüngstes Urteil eines russischen Gerichts, das der RBI erlaubt, bis zu 2,8 Milliarden Euro in Österreich zu fordern. Der Artikel hebt den komplexen Rechtsstreit zwischen den österreichischen und russischen Unternehmen hervor und weist auf die Unsicherheit hin, warum ein russisches Gericht diese Entscheidung trotz Bedenken über die Unabhängigkeit der Justiz unter dem Putin-Regime getroffen hat.

Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die rechtlichen Schritte der RBI als berechtigte Vergeltung gegen die russischen Maßnahmen und betont den finanziellen Verlust und das Potenzial für eine Wiederherstellung durch internationale rechtliche Kanäle.

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