Der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore betonte in einem Interview mit der CNA in Singapur die dringende Notwendigkeit, den Klimawandel anzugehen. Er erklärte, dass sich die Vorhersagen in seinem Dokumentarfilm "An Inconvenient Truth" aus dem Jahr 2006 als richtig erwiesen haben und die Realität steigender globaler Temperaturen, schmelzender Eis und zunehmend unberechenbarer Wettermuster hervorheben. Gore warnte davor, dass die Welt täglich 175 Millionen Tonnen Treibhausgase emittiert, was zu extremen Umweltauswirkungen wie verstärkten Wasserkreisläufen, starken Niederschlägen, längeren Dürren und dem schnellen Verlust von Polaris führt. Er erwähnte insbesondere das potenzielle Verschwinden von 80% des Himalaya-Eises bis zum Ende des Jahrhunderts und den zunehmenden Beitrag von Grönland und der Antarktis zum Anstieg des Meeresspiegels. Diese Faktoren stellen für Küstenregionen wie Singapur erhebliche Risiken dar und könnten zu einer Flutung von Klimaflüchtlingen führen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Al Gores Warnungen über den Klimawandel, ohne offen eine bestimmte politische Haltung zu bevorzugen.



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