Im Jahr 2014 entdeckte die Lokalhistorikerin Catherine Corless Aufzeichnungen, die darauf hindeuteten, dass 796 Säuglinge in der Einrichtung gestorben waren, aber ihre Bestattungsorte waren unbekannt. Dies führte zu einer von der Regierung beauftragten Untersuchung, die bestätigte, dass die Überreste vor Ort begraben wurden. Die Ausgrabungsarbeiten begannen im Juli 2025, nachdem rechtliche Rahmenbedingungen geschaffen worden waren. Bisher wurden 99 Säuglingsüberreste aufgedeckt. Eine neu gebaute forensische Einrichtung, die 4,1 Millionen Euro kostet, ermöglicht eine detaillierte Analyse der Überreste, einschließlich der Bestimmung des Alters, des Geschlechts und der potenziellen Gesundheitszustände der Kinder.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet eine ausgewogene Darstellung des forensischen Prozesses, der historischen Entdeckung und der Regierungsreaktion. Er enthält direkte Zitate von beteiligten Beamten und nimmt keine klare ideologische Haltung ein. Der Schwerpunkt liegt auf der Tatsachenberichterstattung und nicht auf der Befürwortung oder Kritik bestimmter politischer oder religiöser Ansichten.






