Islam Ibrahim, eine 20-jährige sudanesische Apothekenstudentin, floh aus ihrem Zuhause im Sudan, nachdem ihr Vater während des Konflikts in el-Fasher getötet wurde. Sie lebt jetzt im Flüchtlingslager Korsi in der Zentralafrikanischen Republik, wo sie anderen vertriebenen sudanesischen Frauen und Mädchen hilft. Trotz der Suche nach Sicherheit wird sie von Familienmitgliedern unter Druck gesetzt, in den Sudan zurückzukehren, um den Nachlass ihres verstorbenen Vaters zu begleichen, was sie und ihre Schwestern zu unerwünschten Ehen zwingen könnte. Viele sudanesische Studenten im Lager teilen ähnliche Geschichten, da sie gezwungen waren, ihre Ausbildung aufgrund des andauernden Krieges aufzugeben. Der Konflikt hat die Schulbildung für Millionen von Studenten in Darfur und anderen von den Rapid Support Forces (RSF) kontrollierten Regionen gestört und eine erhebliche Bildungslücke im Vergleich zu den Gebieten unter der Kontrolle der sudanesischen Armee geschaffen. Einige Studenten haben es geschafft, sich an Universitäten in der Zentralafrikanischen Republik anzumelden, aber der Wiedereintritt in die höhere Bildung bleibt eine Herausforderung.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Erfahrungen von sudanesischen Studenten, die von dem anhaltenden Konflikt betroffen sind, ohne offen eine politische Seite zu bevorzugen.



