Im August verurteilte ein Gericht in Damaskus den ehemaligen Präsidenten Bashar al-Assad und andere hochrangige Mitglieder des Regimes in Abwesenheit wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen zum Tode. Obwohl dieses Urteil als Teil der Übergangsjustiz gefeiert wurde, fragen sich viele, ob es zu einer tatsächlichen Rechenschaftspflicht führt. Syrien hat 2023 ein Auslieferungsabkommen mit Russland unterzeichnet, aber es ist unwahrscheinlich, dass Russland Assad ausliefern würde, zumal die Todesstrafe eine solche Auslieferung blockieren könnte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die symbolische Bedeutung des Prozesses gegen Assad als auch die praktischen Herausforderungen der Durchsetzung der Gerechtigkeit, einschließlich der wahrscheinlichen Weigerung Russlands, ihn auszuliefern.




