Christopher Waller, Gouverneur der US-Notenbank, erklärte, dass Forward Guidance-Aussagen über zukünftige Zinsentscheidungen immer noch nützlich sein können, wenn sie sorgfältig verwendet werden. Seine Kommentare wurden während einer von der Bank of Italy gesponserten Konferenz in Rom gemacht, inmitten von Diskussionen über den neuen Fed-Vorsitzenden Kevin Warsh, der sich verpflichtet hat, sich von der Verwendung von Forward Guidance zu lösen und sich mehr auf wirtschaftliche Daten zu konzentrieren. Waller räumte ein, dass Forward Guidance dazu beigetragen hat, die Öffentlichkeit während des durch die Pandemie verursachten Inflationsanstiegs zu führen, was zu engeren finanziellen Bedingungen führte, bevor Zinserhöhungen stattfanden. Er bemerkte jedoch, dass die Fed manchmal zu starr bei der Anwendung dieses Ansatzes war, was ihre Flexibilität einschränkte. Er betonte, dass Forward Guidance zwar ein wertvolles Werkzeug bleibt, aber mehr eine Kunst als eine Wissenschaft ist und gelegentlich eher eine politische Entscheidung behindert hat.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die ausgewogene Perspektive von Waller auf die Forward Guidance und erkennt sowohl ihre Nützlichkeit als auch ihre Grenzen an. Er bevorzugt keine Seite gegenüber der anderen, sondern liefert einen Kontext für unterschiedliche Ansätze innerhalb der Fed.






