Ein Ausbruch von Tollwut in Italien, der mit einem aus Marokko eingeführten Hund in Verbindung gebracht wurde, hat die tschechischen Veterinärbehörden gewarnt. Der Vorfall betraf eine Hündin, die von einer italienischen Familie während ihres Urlaubs in Südspanien adoptiert wurde, die zu diesem Zeitpunkt nicht gegen Tollwut geimpft war. Bei der Ankunft in Italien erhielt der Hund Impfungen, aber nicht gegen Tollwut. Im Mai 2025 zeigte der Hund neurologische Symptome und Aggression, was zu seiner Euthanasie führte, nachdem er seinen Besitzer gebissen hatte. Tollwutstests bestätigten die Infektion und alarmierten die italienischen Behörden. Der Fall unterstreicht die Risiken, die mit der Einfuhr von Tieren aus Regionen außerhalb der EU verbunden sind, in denen die Tollwut-Präventionsstandards möglicherweise niedriger sind. Tschechische Beamte warnen, dass Tollwut zwar offiziell im Land ausgerottet wurde, die globale Präsenz der Krankheit jedoch weiterhin ein Problem darstellt, insbesondere durch Tierimporte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält sachliche Informationen über einen Fall von Tollwut in Italien und seine Auswirkungen auf die tierärztliche Praxis in der Tschechischen Republik.





